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Endlosschleife: Mazedonier vs. Griechen

Erstellt von Mudi, 09.12.2011, 08:01 Uhr · 13.498 Antworten · 461.053 Aufrufe

  1. #301
    Avatar von De_La_GreCo

    Registriert seit
    17.08.2008
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    23.768
    Die sprachlichen Züge dieser Inschrift behandelt ausführlich Dubois 1995.
    Das Makedonische präsentiert sich darauf als dorischer Dialekt: Dorismen sind
    etwa ıpÒka + Optativ (statt ıpÒtan/ˆtan + Konjunktiv), t°low im Sinne von
    „Hochzeitı u.a.m. Dennoch sind gewisse Makedonismen nicht zu verkennen: so
    das Schwanken zwischen /i/ und /e/ in dielejaimi zu diel¤ssv „aufrollenı sowie
    pale≈ in statt pãlin (vgl. ähnlich aus Pella Ipfekratouw statt ÉIfikrãthw SEG 38,
    649), ferner zwischen /u/ und /o/ in anorojasa zu énoru´ ssv (vgl. evtl. die Glosse
    êbrotew: Ùfru´ ew Cyrill). Ist die Buchstabenfolge DAGINAGARIME in Zeile 6 mit
    Dubois 1995, 195f. in dap≈ ina gar ime zu verbessern und als normalgriechisch tapeinØ gãr efimi wiederzugeben, ist ferner der Wechsel zwischen makedonischer
    Media (dap≈ ina) versus normalgriechischer Tenuis (tapeinÆ) zu bemerken, wie er
    anderweitig aus Namen wie Digaia für Dika¤a bekannt ist
    14
    .
    Insgesamt unterstützt die neugefundene Inschrift aus Pella die Angaben antiker Autoren, wonach das Makedonische ein dem nordwestgriechischen Dorisch
    (etwa dem Epirotischen, Aetolischen usw.) nahestehendes Idiom sei
    15



    ein weiterer anhang des textes



    dieser beweist wieso das makedonische vor alexander für griechische ohren etwas komisch klang und sie teilweise sprachlich als barbaren galten



    ist das selbe wie wenn ich als niedersachse bayrisch oder sogar schweizerisch verstehen soll.



    das heisst aber nicht das die bayern keine deutsche sind und die deutsch schweizer auch nicht

  2. #302
    Avatar von hippokrates

    Registriert seit
    30.12.2005
    Beiträge
    13.211
    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    Ja. Das mit dem dorischem ist eine Theorie. Auch nicht die einzige.

    Ist das definitiv bestätigt?
    Eine Theorie war es noch nie, denn auch vor den archäologischen Funden aus Pella und Arethousa hatte die Menschheit die Schriften von Herodot und dort steht schon eine Weile drin "Δωρικόν τε και Μακεδνόν έθνος".

    43. Ἐστρατεύοντο δὲ οἵδε· ἐκ μὲν Πελοποννήσου Λακεδαιμόνιοι ἑκκαίδεκα νέας παρεχόμενοι, Κορίνθιοι δὲ τὸ αὐτὸ πλήρωμα παρεχόμενοι καὶ ἐπ᾽ Ἀρτεμισίῳ· Σικυώνιοι δὲ πεντεκαίδεκα παρείχοντο νέας, Ἐπιδαύριοι δὲ δέκα, Τροιζήνιοι δὲ πέντε, Ἑρμιονέες δὲ τρεῖς, ἐόντες οὗτοι πλὴν Ἑρμιονέων Δωρικόν τε καὶ Μακεδνὸν ἔθνος, ἐξ Ἐρινεοῦ τε καὶ Πίνδου καὶ τῆς Δρυοπίδος ὕστατα ὁρμηθέντες. Οἱ δὲ Ἑρμιονέες εἰσὶ Δρύοπες, ὑπὸ Ἡρακλέος τε καὶ Μηλιέων ἐκ τῆς νῦν Δωρίδος καλεομένης χώρης ἐξαναστάντες.
    Herodotus, The Histories, book 8, chapter 43, section 1
    Hérodote : livre VIII : Uranie (bilingue)
    The History of Herodotus, parallel English/Greek: Book 8: Urania: 40



    Hippokrates

  3. #303
    Avatar von De_La_GreCo

    Registriert seit
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    Beiträge
    23.768
    2500 Jahre alte Schriftrolle entziffert




    Sie war verkohlt und vergraben - trotzdem haben Wissenschaftler eine der ältesten Schriften Europas nun entziffert. Aus dem 2500 Jahre alten Derveni-Papyrus erfahren sie auch, wie sich Menschen in der Antike das Jenseits vorgestellt haben.


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    Athen/Thessaloniki - Der Text des ältesten Buchs Europas galt als nicht entzifferbar. Doch nun kann man tatsächlich in dem Werk lesen: Dank moderner Technik ist der mindestens 2500 Jahre alte Derveni-Papyrus größtenteils entziffert worden, eine der ältesten bekannten literarischen Schriften Europas. Das teilte der griechische Archäologe Kyriakos Tsantsanoglou von der Universität Thessaloniki mit. Jetzt kann man nachlesen, wie die Menschen sich in Zeiten der Antike das Jenseits vorgestellt haben und was es mit der Sagenfigur Orpheus auf sich hat.

    Schon 1962 war die Schriftrolle im Norden Griechenlands nahe Thessaloniki entdeckt worden - im antiken Grab eines mazedonischen Edelmanns. Der Text auf der Schriftrolle soll um 340 v. Chr. geschrieben worden sein, also während der Herrschaft von Philipp II. von Mazedonien, dem Vater Alexanders des Großen. Der griechische Philosoph Apostolos Pierris glaubt hingegen, dass die Schriftrolle ein Jahrhundert älter sei.
    Unumstritten, weil nicht zu übersehen sind indes die Brandspuren: verkohlte Kanten und schwarze Flecken aus Asche. Der Papyrus ist nach Ansicht der Wissenschaftler nach dem Tod seines Besitzers zusammen mit ihm verbrannt und anschließend dem Grab beigefügt worden.

    Mit modernen Bildbearbeitungs- und Scan-Methoden konnten griechische und US-amerikanische Forscher nun auch die am stärksten verkohlten Teile lesen - "sogar die Stücke, die komplett schwarz sind und wo man mit dem Auge gar nicht erkennen kann, ob darauf Text vorhanden ist oder nicht", sagte Polyxeni Veleni, Direktor des Archäologischen Museums von Thessaloniki schon zu Beginn der Untersuchungen.

    Sagengestalt Opheus und das Reich der Toten

    Vor vier Monaten hatten Papyrologen angefangen, die schwarzen Textstellen zu scannen und zu entziffern. Nun ist nach Ansicht von Philologen und Archäologen klar: Der Text war und ist sehr wichtig für unser Verständnis von der Jenseitsvorstellung in der Antike. "Darin kann man erkennen, welche Ansichten die Menschen damals hatten, was nach dem Tod folgt", sagte Giorgos Karamanolis, Professor für antike Philosophie an der Universität Kreta. Der Papyrus enthalte mystische und technische Informationen über Zeremonien der damaligen Zeit.

    Auch habe sich der – bislang unbekannte - Verfasser mit überlieferten Erfahrungen der Sagengestalt Orpheus auseinandergesetzt: Dem König Orpheus soll es der griechischen Mythologie nach gelungen sein, in die Unterwelt, den Hades, hinabzusteigen, um seine tote Geliebte Eurydike zurückzufordern. Der Papyrus-Schreiber habe dazu auch ein komplexes System über das Reich der Toten entworfen. Aus den neuen Hades-Erkenntnissen war damals ein sektenartiger mystischer Kult entstanden, der unter dem Namen Orphismus bekannt ist - und sich unter anderem mit Seelenwanderung beschäftigte.

    fba/dpa/AP



    Antikes Buch: 2500 Jahre alte Schriftrolle entziffert - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft

  4. #304
    Avatar von Zoran

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    Beiträge
    27.754
    Das der makedonische Hof auch griechisch gesprochen hat, steht doch außer Frage.

    Nur die Thraker galten Anfangs auch als griechisch, jedoch...



    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    Heraklios das allwissende Orakel...


    ...It presents the evidence that the Slavs were the indigenous population in the region, in agreement to the testimony o Simokatta, who equated Tracians (called Getae)with the Old Slavs: «Sclavos sive Getas hoc enim nomine antiquitus appellati sunt”– “Slavs or Getae, because this is the way they were called in the antiquity”....

    ETYMOLOGICAL ANALYSIS OF THRACIAN TOPONYMS AND HYDRONYMS

    The Thracians were identified as Slavs in later times. The Slavic character of the Minoan words documented in hT 13 is unmistakable, because all they have clear Slavic etymology.
    The likelihood of the Slavic character is also supported by the recent genetic research.

    http://www.korenine.si/zborniki/zbor...seraf_ht13.pdf

  5. #305
    Yunan
    Haha, Zoran verwendet sich selbst als Quelle um seine immer neuen Hirngespinnste zu belegen.

    Ach ja, der Autor deines Links ist P. Serafimov, also wieder ein FYROMski oder zumindest ein Slawe.

  6. #306
    Avatar von Zoran

    Registriert seit
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    27.754
    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Haha, Zoran verwendet sich selbst als Quelle um seine immer neuen Hirngespinnste zu belegen.


    Super Antwort!

  7. #307
    Yunan
    Antwort auf was? Auf deine Gegenfragen auf Gegenfragen auf Gegenfragen auf Gegenfragen?

    Leute wie du würden nach kürzester Zeit aus jeder Sendung geworfen werden weil sie einfach ausschließlich Scheißdreck von sich geben.

  8. #308

    Registriert seit
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    393
    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    Das der makedonische Hof auch griechisch gesprochen hat, steht doch außer Frage.
    .

    Nur das der text den Delagreco gepostet hat:

    Zitat Zitat von De_La_GreCo Beitrag anzeigen
    http://www.uibk.ac.at/sprachen-liter...ing_balkan.pdf


    da der gesamte text ich poste ma den text des fundes auf der tafel


    1. [Yeti]maw kai Dionusofvntow to telow kai ton gamon katagrafv kai tan allan pasan gu-
    2. [naik]vn kai xhran kai paryenvn, malista de Yetimaw, kai parkattiyyemai
    Makrvni kai
    3. [toiw] daimosi : kai opoka egv tauta dielejaimi kai anagnoihn pale≈ in anorojasa
    4. [toka] gamai Dionusofvnta, proteron de mh : mh gar laboi allan gunaika
    allØ h eme,
    5. [eme d]e sunkataghrasai Dionusofvnti kai mhdemian allan : iketiw umv<n>
    gino-
    6. [mai : …]an oiktirete daimonew fil[o]i, DAGINAGARIME filvn pantvn kai
    erhma : alla
    7. [taut]a fulassete emin opvw mh ginhtai tau≈ ta kai kaka kakvw Yetima apolhtai :
    8. […] al[– – –]unm.. esplhn emow, eme de e≈ udaimona kai makarian genestai



    das wurde auf der tafel gefunden louweed verstehst du das??wenn ja sind wir vom selben volk und du bist grieche


    weil ich kanns lesen und verstehen


    bedenkt das ist ein fund VOR phillip
    Von einer NORMALEN Makedonischen Bürgerin geschrieben wurde und zwar an ihren geliebten(vor phillips zeit).

    Wieso schreibt eine Makedonische bürgerin(die nichts mit dem königshof zu tun hatte) auf Griechisch,wenn den Makedonisch kein griechischer dialekt war.

    wie erklärst du dir das?

  9. #309
    Avatar von De_La_GreCo

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    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    Das der makedonische Hof auch griechisch gesprochen hat, steht doch außer Frage.

    Nur die Thraker galten Anfangs auch als griechisch, jedoch...
    du hast mir was von theorien erzählt 1-2 beiträge weiter oben und jetzt erzählste mir was von das slawen eine urbevölkerung darstellen???

    alter ich kann dich langsam aber sicher nicht mehr ernst nehmen



    in jedem geschichtsbuch wirste lesen


    Die Slaven: ihr Name, ihre Wanderung ... - Heinrich Kunstmann - Google Bücher



    tu uns allen ein gefallen und bilde dich

  10. #310
    Avatar von hippokrates

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    13.211
    Zitat Zitat von Iason Beitrag anzeigen
    Nur das der text den Delagreco gepostet hat:



    Von einer NORMALEN Makedonischen Bürgerin geschrieben wurde und zwar an ihren geliebten(vor phillips zeit).

    Wieso schreibt eine Makedonische bürgerin(die nichts mit dem königshof zu tun hatte) auf Griechisch,wenn den Makedonisch kein griechischer dialekt war.

    wie erklärst du dir das?
    Darum war auch der Pella-Katadesmos so ein sensationeller Fund für die Archäologie.





    Hippokrates

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