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Endlosschleife: Mazedonier vs. Griechen

Erstellt von Mudi, 09.12.2011, 08:01 Uhr · 13.498 Antworten · 461.036 Aufrufe

  1. #4811
    Avatar von Zoran

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    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Die meisten in der Welt gehen davon aus, dass die antiken Makedonen als solche, als Sprach- und Kulturgemeinschaft des Altertum, untergegangen sind. Ebenso wie die Thrakier, Illyrer usw. Ob sie ihre Nachfahren einzig und allein in den heutigen Griechen hinterlassen haben, wer weiß.

    ...Nationalistische Ideologien kamen während der ‘90er Jahre wieder an die Oberfläche. Der Zusammenbruch des Kommunismus und die Neuordnungen im Balkanraum haben kulturelle Unsicherheiten und nationale Ängste verstärkt. Ein Teil der politischen Elite, der Parteien, der Wähler des linken und des rechten Spectrums und auch die orthodoxe Kirche fühlten sich mit dem ethno-kommunistischen Regime von Slobodan Milosevitc und dem christilich-orthodoxen Serbien solidarisch. Das gleiche Bündnis hatte einen Massenaufstand gegen die Anerkennung eines kleinen Staates des ehemaligen Jugoslawiens mit dem Name “Mazedonien” von Zaum gebrochen, mit der historisch falschen Begründung, Mazedonien sei ausschließlich griechischer Raum und deshalb der Name “Mazedonien” nur von Griechen und Griechenland benutzt werden dürfte. ...

    Prof. Dr. Vassiliki Georgiadou, Panteion Universität, Αthen/GR

    http://library.fes.de/pdf-files/bueros/seoul/05148.pdf

  2. #4812
    Avatar von De_La_GreCo

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    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Die meisten in der Welt gehen davon aus, dass die antiken Makedonen als solche, als Sprach- und Kulturgemeinschaft des Altertum, untergegangen sind. Ebenso wie die Thrakier, Illyrer usw. Ob sie ihre Nachfahren einzig und allein in den heutigen Griechen hinterlassen haben, wer weiß.

    Kommt drauf an wie du Nachfahre definierst. Wenns so ist sind auch die Pakistaner,Afghanen usw zum teil Nachfahren der Makedonen. Darum gehts hier aber nicht.Sondern wer der linguistische, geographische und blutsverwandte Erbe ist, und das sind wir. Das die Makedonen auch zum teil in den Fyrom Slawen aufgegangen sind bestreite ich nicht mal, und wird auch in Poulianos Texten bestätigt. Aber wie willste mit solchen Menschen auf einen Nenner kommen wenn die die Wahrheit komplett verdrehen.

  3. #4813
    Avatar von Zoran

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    Zitat Zitat von De_La_GreCo Beitrag anzeigen
    Kommt drauf an wie du Nachfahre definierst. Wenns so ist sind auch die Pakistaner,Afghanen usw zum teil Nachfahren der Makedonen. Darum gehts hier aber nicht.Sondern wer der linguistische, geographische und blutsverwandte Erbe ist, und das sind wir. Das die Makedonen auch zum teil in den Fyrom Slawen aufgegangen sind bestreite ich nicht mal, und wird auch in Poulianos Texten bestätigt. Aber wie willste mit solchen Menschen auf einen Nenner kommen wenn die die Wahrheit komplett verdrehen.

    Da stößt man auf Probleme

    1. Linguistik
    A) Wissen wir immer noch nicht welche die Muttersprache der Makedonen gewesen ist. Das griechisch später als Amtssprache eingeführt wurde ist Tatsache.
    B) Viele der heutigen Griechen die im geographischen Gebiet Makedonien leben wurden angesiedelt, ihnen und auch ein Großteil der ansässigen Bevölkerung musste griechisch erst beigebracht werden.

    2. Geographie
    Bis 1913 war Makedonien niemals Teil eines griechischen Staatsgebietes.

    3. Blutsverwandt
    Existiert keine "ultimative" Studie an der man sich richten könnte.



    Fazit:
    Zweifelhafte Argumente. Wie immer halt

  4. #4814
    Avatar von De_La_GreCo

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    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    Da stößt man auf Probleme

    1. Linguistik
    A) Wissen wir immer noch nicht welche die Muttersprache der Makedonen gewesen ist. Das griechisch später als Amtssprache eingeführt wurde ist Tatsache.
    B) Viele der heutigen Griechen die im geographischen Gebiet Makedonien leben wurden angesiedelt, ihnen und auch ein Großteil der ansässigen Bevölkerung musste griechisch erst beigebracht werden.

    2. Geographie
    Bis 1913 war Makedonien niemals Teil eines griechischen Staatsgebietes.

    3. Blutsverwandt
    Existiert keine "ultimative" Studie an der man sich richten könnte.



    Fazit:
    Zweifelhafte Argumente. Wie immer halt
    1a)Man geht davon aus das das antike Makedonische entweder ein nordwest Griechischer Dialekt war oder eine eigene Sprache die der Griechischen Sprache sehr verwandt war. Sprich im endeffekt war man so oder so eins und es ist vollkommener Blödsinn von zwei verschiedenen Völkern zu reden.Durch die endeckung des Pella Curse Tablet geht man davon aus das es nordwest Griechischer Dialekt war.

    1b) Wieder falsch, es wurden nicht nur Griechen angesiedelt.Wie diese Karte z.B beweist. Griechen waren schon eh und jue bestandteil von Makedonien

    http://www.loc.gov/rr/european/images/balkanlg.jpg

    http://upload.wikimedia.org/wikipedi...Geographic.jpg


    2)Mag schon sein, aber Staatsgebiet von FYROM wars genauso wenig


    Fazit: Betreibst wie eh und je Korinthenkackerei auf übelster Art und Weiße

  5. #4815
    Avatar von Kalampakiotis

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    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    2. Geographie
    Bis 1913 war Makedonien niemals Teil eines griechischen Staatsgebietes.
    Was ist mit dem Byzantischen Reich? War es kein griechisch dominiertes Staatsgebilde?

  6. #4816
    Avatar von Zoran

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    Zitat Zitat von De_La_GreCo Beitrag anzeigen
    1a)Man geht davon aus das das antike Makedonische entweder ein nordwest Griechischer Dialekt war oder eine eigene Sprache die der Griechischen Sprache sehr verwandt war. Sprich im endeffekt war man so oder so eins und es ist vollkommener Blödsinn von zwei verschiedenen Völkern zu reden.Durch die endeckung des Pella Curse Tablet geht man davon aus das es nordwest Griechischer Dialekt war.
    "Man geht davon aus"...also wie ich sagte, wissen wir immer noch nicht welche Mutter-Sprache es war.


    1b) Wieder falsch, es wurden nicht nur Griechen angesiedelt.Wie diese Karte z.B beweist. Griechen waren schon eh und jue bestandteil von Makedonien

    http://www.loc.gov/rr/european/images/balkanlg.jpg

    http://upload.wikimedia.org/wikipedi...Geographic.jpg
    Ich habe nirgendwo bestritten das Griechen auch ein Bestandteil Makedoniens gewesen sind, sondern das den angesiedelten und den ansässigen die griechische Sprache beigebracht wurde, defokusiere nicht. Bleib beim Thema Linguistik.

    2)Mag schon sein, aber Staatsgebiet von FYROM wars genauso wenig
    Mag schon sein, es ist Fakt. Bevor es jemals ein Griechenland gab, war Makedoniens Staat schon 2000 Jahre Geschichte


    Fazit: Betreibst wie eh und je Korinthenkackerei auf übelster Art und Weiße

    Kla doch

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Kalampakiotis Beitrag anzeigen
    Was ist mit dem Byzantischen Reich? War es kein griechisch dominiertes Staatsgebilde?

    Was ist griechisch dominiert? Es heißt immer noch Oströmisches Reich bzw. Kaiserreich der Römer. Wäre es griechisch hieße es Griechisches Reich.

  7. #4817
    Avatar von Kalampakiotis

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    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    Was ist griechisch dominiert? Es heißt immer noch Oströmisches Reich bzw. Kaiserreich der Römer. Wäre es griechisch hieße es Griechisches Reich.
    Die Eigenbezeichnung war Βασιλεία τῶν Ῥωμαίων. Es wird schon sein Grund gehabt haben, wieso es auf griechisch war und nicht eine andere Sprache gewesen ist.

  8. #4818
    Avatar von Heraclius

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    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Das ist Bulgare natürlich per se auch nicht. Es wird aber meist provozierend-herablassend benutzt, das ist das Problem.




    Das stimmt doch gar nicht. Sie waren seit ihrer Ankunft auf dem Balkan im Frühmittelalter integraler Teil Bulgariens, und danach Jugoslawiens. Sie sprechen eine südslawische Sprache, leben eine südslawisch geprägte Kultur, wie soll man sie denn sonst nennen wenn nicht Südslawen, Franzosen oder Japaner? Ihre Großväter sind als Partisanen gestorben um gegen die Nazis und um für ein freies und sozialistisches Jugoslawien zu kämpfen. Und auf einmal soll es beleidigend sein sie Slawen zu nennen? Ein Apfel ist nun mal ein Apfel, und keine Banane.

    Heraclius

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    "Man geht davon aus"...also wie ich sagte, wissen wir immer noch nicht welche Mutter-Sprache es war.




    Ich habe nirgendwo bestritten das Griechen auch ein Bestandteil Makedoniens gewesen sind, sondern das den angesiedelten und den ansässigen die griechische Sprache beigebracht wurde, defokusiere nicht. Bleib beim Thema Linguistik.



    Mag schon sein, es ist Fakt. Bevor es jemals ein Griechenland gab, war Makedoniens Staat schon 2000 Jahre Geschichte





    Kla doch

    - - - Aktualisiert - - -




    Was ist griechisch dominiert? Es heißt immer noch Oströmisches Reich bzw. Kaiserreich der Römer. Wäre es griechisch hieße es Griechisches Reich.



    Man weiß heute mit Sicherheit, dass die antike makedonische Sprache ein Nordwestgriechisches Idiom war. Was man ebenfalls mit Sicherheit weiß ist, dass es kein westbulgarischer südslawischer Dialekt war und allgemein nicht slawisch. Dies um nochmals bei der Liguistik zu bleiben. Mit Sicherheit weiß man auch, dass die antiken Makedonen, wie die übrigen Griechen auch, im Gefolge des Alexanderfeldzuges das Koine-Griechische annahmen, und ihr eigenes Idiom, wie auch die übrigen altgriechischen Dialekte auch, um die Zeitenwende ausstarb.

    Was die Region Makedonien vor den Balkankriegen anbelangt, sprechen wir von einem multiethnisch bevölkerten Gebilde, der sogenannte "mazedonische Salat". Ihr Mazedonier, nach damaliger Selbstbezeichnung noch Bulgaren, wart eine starke Minderheit inmitten von vielen anderen Minderheiten in der Region.

    Das sogenannte Byzantinische Reich war der legale und ungebrochene Rechtsnachfolger des antiken Römischen Reichs Cäsars und Augstus', und die Bewohner der Rhomania verstanden und nannten sich auch vollumfänglich selbst "Römer" (Rhomaioi bzw. Rhomioi) und ihren Staat "Reich der Römer (Basileia ton Rhomaion)". Nichtsdestotrotz war die bestimmende Kulturprägung und Sprache darin griechisch, in der Tradition des alexandrinischen orientalischen Reichs, worin auch der Hauptbruchpunkt mit dem antiken Römischen Reich Westeuropas bestand, welches ein lateinisches Gepräge hatte.


    Heraclius

  9. #4819

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    Zitat Zitat von clk Beitrag anzeigen
    Das bedeutete einen abrupten Zuwachs von über 25 % der bisherigen Bevölkerung. Die Flüchtlinge wurden nach ihrer Ankunft zunächst in Lagern untergebracht, meist in Randgebieten von Städten, vor allem der beiden großen Städte Athen und Thessaloniki, deren beider damalige Bevölkerungszahl von unter 200.000 Einwohnern sich nun in kürzester Zeit verdoppelte.

    In Thessaloniki allein hat sich dir Bevölkerungszahl verdoppelt wegen den Pontier! und das damals Städte wie Florina,Edessa,Kilkis mehrheitlich von Mazedoniern bewohnt waren und erst nach deren Vertreibung und der Ansiedlung der Pontier griechisch wurden ist natürlich auch Propaganda
    Sag mal, wen willst Du den verarschen? Hast Du auch gelesen was in deiner eigene Quelle steht?

    Na und? Die Griechen sind zwangsweise zurück gekehrt, es macht Sie nicht weniger zu Griechen...ahhh..Hellenen, als Sie es davor schon waren..

    Hmmm...da steht auch :
    In der Zeit Alexanders des Großen und seiner Nachfolger war die wirtschaftliche Macht der griechischen Städte auf ihrem Höhepunkt
    - hast Du wohl "übersehen" und die Zoranmumie auch...egal...

    In Thessaloniki allein hat sich dir Bevölkerungszahl verdoppelt wegen den Pontier!
    sie hätte sich auch vervierzigt haben können, bloss was geht das dich und deinen Slaven-Eierkopf Zoran an? Haben die Pontier Krieg mit Euch geführt und Euch vertrieben?

  10. #4820
    Avatar von Night0233

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    Paokaras@ War klar wenn die ach so tollen griechne nicht weiter wissen kommt das wort malaka hätte ich nicht anderes von euch erwartet

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