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Endlosschleife: Mazedonier vs. Griechen

Erstellt von Mudi, 09.12.2011, 08:01 Uhr · 13.498 Antworten · 460.477 Aufrufe

  1. #721
    Avatar von Furyc

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    Beiträge
    18.580
    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Haha, und deswegen gräbst du einen Thread aus, den du mit deinem alten Account eröffnet hast, der ja übrigens gesperrt wurde wegen Hetze?
    Mit der Quelle "MacedoniaTruth"?

    Genial, das muss ich schon sagen!

    Nur um die geschichtlichen Tatsachen mal richtig zu stellen: Es gibt keine Beweise für die Unterdrückung der FYROMskis in Griechenland und erst Recht nicht für Vertreibungen.

    Aber bitte, mach bitte weiter. Ich hoffe, dass noch viele Nicht-BF-User auf diesen Thread stoßen werden und deine Argumentationsweise entdecken. Wir müssen nicht einmal mehr etwas dazutun, die werden dich und deine kruden Thesen sofort in den mentalen Abfalleimer verfrachten. Leider sind Menschen oft veranlagt, zu verallgemeinern. Das heißt, sie werden beginnen, alle FYROMskis für solche Spinner wie dich zu halten. Du schadest damit also nur deinem Land.

    Hey ho, lets got!

    @Fury: Da gibt es überhaupt nichts zu unterscheiden oder zu relativieren. Es ist bekannt, dass die Sprache der Bürger FYROMs eine Art bulgarischer Dialekt mit serbischem Einfluss ist. Punkt aus, mehr gibt es da nicht hineinzuinterpretieren.

    Oh, und: Die Griechen Kyrillos und Methodos haben die damals bildungsfernen Slawenstämme alphabetisiert mit einem Alphabet, dass, wie schon das lateinische Alphabet, auf dem Griechischen basiert.
    Bin etwas erstaunt. Weder habe ich "relativiert" noch irgendetwas "interpretiert". Es wurde nach dem Ursprung einer slawischen Sprache gefragt, und diese Frage habe ich beantwortet. Wie sich dann das heute gesprochene Mazedonisch entwickelte ist ein anderes Thema. Fakt ist (Achtung: bitte das Wort FAKT nachschlagen), dass eine in der fernen Vergangenheit gesprochene Sprache für den Historiker erst durch deren Verschriftung greifbar wird (gibt ja leider keine Tonbandaufnahmen aus dem 10. Jhd., gell). Und da sieht es nun mal so aus, dass zwei Brüder aus Byzanz den Slawen ihre erste Schrift geschenkt haben; und das sich diese Schriften einen Weg durch die gesamte Balkanhalbinsel gesucht haben. Und dass der Dialekt um Thessaloniki als Grundstein des Altkirchenslawischen gilt, da sowohl Method als auch Kyrill nahezu zweisprachig aufwuchsen, als Bürger Byzanz mit direktem Zugang zur slawischen Sprache.
    Es ist müßig zu erwähnen, dass sprachliche Entwicklungen nur schwer rekonstruierbar sind, wenn man diese Fakten nicht berücksichtigt. Empfehlenswert wäre also zunächst (um über den Ursprung slawischer Verschriftung und damit auch über die gesprochenen Idiome der damaligen Zeit ein Urteil abgeben zu können) sich mit Fachliteratur zu beschäftigen, so wie es meine Wenigkeit im Rahmen der Semester-Hausarbeit zu diesem Thema getan hat. Besonders empfehlenswert ist da die -stark stilisierte- Vita der beiden Brüder (Joseph Schütz), und auch die sehr interessanten Ansichten des Jos Schaeken oder Gottfried Schramm.
    Bei der Entwicklung der radikalen Neuschrift, welches auf das Konto Kyrills geht, wird logischerweise das griechische SChriftdenken mit eine Rolle gespielt haben, da die Jungs ja aus Byzanz stammten; ergo Kinder Griechenlands waren. Das muss allerdings nicht wirklich viel heißen, da dies sicherlich nicht einer nationalen Bestrebung Kyrills geschuldet war, sondern schlicht und ergreifend seinem höchst eigenem Schriftdenken (man kann ja nicht aus seiner Haut, wenn man was neues entwickelt gibt es immer Einflüsse des Eigenen). Jagic und Trubeckoj sind ebenfalls gute Vertreter zu diesem Thema. Aber am interessantesten ist wirklich Schramm, der die Entstehung der Glagolica als eine "Kopie" einer viel früher geschehenen radikalen Neuschrift sieht.

    Einfach mal googeln. So, das wars mit meinem kleinen Geschichtsexkurs

  2. #722
    Avatar von Paokara90

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    Beiträge
    3.177

    ja

    Zitat Zitat von NickTheGreat Beitrag anzeigen
    @ Greeks, das wird mir zu langweilig hier, Zoran wiederholt sich nur, kostete mich übrigens 2 Stunden gestern bis zu Ende zu lesen und 2 Stunden heute und immer der gleiche Quatsch.....kann jemand ein Hetzthread gegen Türken, oder gegen Albaner auf machen?

    Die wiederholen sich nämlich nicht und es gibt auch mehrere Türken und Albaner hier im Forum als nur einen Zoran den "antiken Menschen"

    Wir haben dann mehr Meinungen und es wird nicht so langweilig wie dieser Thread hier
    stimmt, wird echt langsam einseitig hier...

  3. #723
    Avatar von Paokara90

    Registriert seit
    15.10.2011
    Beiträge
    3.177

    xaxaxa

    Zitat Zitat von Fury Beitrag anzeigen
    Bin etwas erstaunt. Weder habe ich "relativiert" noch irgendetwas "interpretiert". Es wurde nach dem Ursprung einer slawischen Sprache gefragt, und diese Frage habe ich beantwortet. Wie sich dann das heute gesprochene Mazedonisch entwickelte ist ein anderes Thema. Fakt ist (Achtung: bitte das Wort FAKT nachschlagen), dass eine in der fernen Vergangenheit gesprochene Sprache für den Historiker erst durch deren Verschriftung greifbar wird (gibt ja leider keine Tonbandaufnahmen aus dem 10. Jhd., gell). Und da sieht es nun mal so aus, dass zwei Brüder aus Byzanz den Slawen ihre erste Schrift geschenkt haben; und das sich diese Schriften einen Weg durch die gesamte Balkanhalbinsel gesucht haben. Und dass der Dialekt um Thessaloniki als Grundstein des Altkirchenslawischen gilt, da sowohl Method als auch Kyrill nahezu zweisprachig aufwuchsen, als Bürger Byzanz mit direktem Zugang zur slawischen Sprache.
    Es ist müßig zu erwähnen, dass sprachliche Entwicklungen nur schwer rekonstruierbar sind, wenn man diese Fakten nicht berücksichtigt. Empfehlenswert wäre also zunächst (um über den Ursprung slawischer Verschriftung und damit auch über die gesprochenen Idiome der damaligen Zeit ein Urteil abgeben zu können) sich mit Fachliteratur zu beschäftigen, so wie es meine Wenigkeit im Rahmen der Semester-Hausarbeit zu diesem Thema getan hat. Besonders empfehlenswert ist da die -stark stilisierte- Vita der beiden Brüder (Joseph Schütz), und auch die sehr interessanten Ansichten des Jos Schaeken oder Gottfried Schramm.
    Bei der Entwicklung der radikalen Neuschrift, welches auf das Konto Kyrills geht, wird logischerweise das griechische SChriftdenken mit eine Rolle gespielt haben, da die Jungs ja aus Byzanz stammten; ergo Kinder Griechenlands waren. Das muss allerdings nicht wirklich viel heißen, da dies sicherlich nicht einer nationalen Bestrebung Kyrills geschuldet war, sondern schlicht und ergreifend seinem höchst eigenem Schriftdenken (man kann ja nicht aus seiner Haut, wenn man was neues entwickelt gibt es immer Einflüsse des Eigenen). Jagic und Trubeckoj sind ebenfalls gute Vertreter zu diesem Thema. Aber am interessantesten ist wirklich Schramm, der die Entstehung der Glagolica als eine "Kopie" einer viel früher geschehenen radikalen Neuschrift sieht.

    Einfach mal googeln. So, das wars mit meinem kleinen Geschichtsexkurs

    Was redest du?!...Kommst du klar?.....

  4. #724
    Avatar von Zoran

    Registriert seit
    10.08.2011
    Beiträge
    27.750
    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    Mallias Urges Athens to quit Interim Agreement
    Monday, 12 December 2011
    MINA Breaking News
    Greece should immediately renounce the Interim Accord, because it no longer serves Greece's interests, says former head of the Greek liaison office in Skopje and seasoned diplomat Alexandros Mallias in an interview with "Athens News".
    He says the International Court of Justice (ICJ) ruling that Greece violated the accord by blocking Macedonia's NATO accession admission in 2008 could also be attributed to the incomplete Greek defence at the Hague court.

    "The ruling weakens, one by one, all of Greece's arguments regarding our relations with Fyr Macedonia, interpreting in a negative way for Greece all the fundamental clauses of the Interim Agreement, including those inserted in the 1993 Vance-Owen draft of the agreement at Greece's insistence," Mallias says, referring to the insertions including restrictions against Skopje laying claims to Greek territory, against hostile propaganda and against usurpation of cultural heritage.
    Mallias stresses it would be wrong for Athens to downgrade the ICJ ruling, just as it would be wrong for Skopje to overestimate its significance.

    He believes Athens must rethink its strategy, given the fact that the ruling vindicated Macedonia's interpretation of the agreement on almost all points.
    "The accord no longer serves the aims that it was designed to achieve. Greece's interests are not protected, so we must inform Skopje that we will withdraw from it immediately, today", he underlines.

    As Greek ambassador to Washington, Mallias had recommended in November 2007 that Athens petition the ICJ regarding a series of violations of the Interim Accord by Skopje over many years.
    "I advocated this proposal over recent years. The last time I did so, in 2011, then foreign minister Dimitris Droutsas rejected the idea. If Greece had filed its own petition in 2007, developments could have taken a different course," he says in the interview.


    Грчката влада размислува за укинување на Времената спогодба
    Доколку нашата влада ги искористи „сивите зони“ од одлуката и да ги стави пред свршен чин преговорите за името, тогаш не само што ќе се оддалечиме од решение, туку за Грција единствени збор би бил официјално укинување на Времената спогодба, нешто што, според дипломатски извори на Етнос од грчкото МНР, е во игра.

    Една недела по објавувањето на пресудата, некои од грчките медиуми со анализи на одлуката и можните последици.

    Според весникот Етнос, внимателното проучување на сите 50 страни од пресудата открива впечатлив обид на судот да го отфрли и последниот аргумент приложен од Грција. Како на пример: го признава правото на ФИРОМ да го користи уставното име во меѓународните организации, смета дека учествува со добра волја во преговорите, смета дека споменувањето малцински прашања не ја прекршува времената спогодба, учебниците во кои се споменува Голема Македонија, не се непријателска пропаганда и слично.
    - Уште необјавена пресудата, поголем дел од грчките медиуми ја претставија речиси како национален успех, поради отфрлањето на барањето на ФИРОМ Грција да не ја блокира земјата во иднина– ова го пишува Елефтеротипија во една поинаква анализа на одлуката од меѓународниот суд за правда. Весникот смета дека генералните позиции во Грција и прилозите во медиумите единствено сакаат да ги залажат грчките граѓани, дека судскиот меч Атина– Скопје, завршил нерешено.

    - Владата на Скопје бараше оштета за Букурешт, судот да одлучи Грција во иднина да се воздржи од слични дејства. Меѓутоа отфрлањето на ова барање грчките медиуми го толкуваа како бланко чек, дека во иднина можеме да продолжиме со блокадите, пишува весникот, објаснувајќи дека судот употребил помек облик на осуда на Грција, а медиумите се обиделе да ја дезинформираат јавноста и да ја скријат големината на новото национално фијаско на дипломатите.

    И весникот Етнос со слично толкување. Во параграфот 168, судот изјавува дека не го прифатил вториот дел од барањето, затоа што не постои причина да се претпостави дека една земја чии што активности и однесувања се осудени од судот, ќе ја повтори истата активност или постапка.

    http://www.kanal5.com.mk/default.asp...&eventId=84145

  5. #725
    Avatar von Paokara90

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    3.177
    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Azzlack bittet alle, friedlich zu bleiben und sachlich zu argumentieren, aber schreibt selbst völlig einseitige Dinge und bezieht Position.
    .......ach den beachte ich gar nicht, alleine schon seine Bilder wo er unten hat sagen über den Typ alles.....von daher nicht der Rede wert....

  6. #726
    Mudi
    Zitat Zitat von Paokara90 Beitrag anzeigen
    .......ach den beachte ich gar nicht, alleine schon seine Bilder wo er unten hat sagen über den Typ alles.....von daher nicht der Rede wert....
    :smiley1616::

  7. #727
    Yunan
    Da postet uns Zoranski wieder Faschistenpropaganda?

  8. #728
    Avatar von Zoran

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    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Da postet uns Zoranski wieder Faschistenpropaganda?
    Faschist zu sein, ist in deinem Zusammenhang und Sichtweise im Moment ein Synonym für Gewinner.

    Da könnte ich fast behaupten, ja ich bin ein Faschist durch und durch


    Greece has lost honor following Hague ruling: law expert
    Skopje, 13 December 2011 (MIA) - The International Court of Justice (ICJ) judgment that Greece violated its obligations in line with the 1995 Interim Accord by preventing Macedonia's NATO accession is very clear. An international legal ruling always has an international political meaning and importance, and therefore EU and NATO should put pressure on Greece to alter its stance, says Olivier Ribbelink, expert in international law and ICJ judgments.

    He told Macedonian Television program "Porta" that the Hague ruling should influence developments at the 2012 NATO summit in Chicago, but added that organizations such as the Alliance have regulations for admission of members.

    "If Greece continues to favor this stance, it will block Macedonia. But then there is another problem. Macedonia can turn again to the ICJ and ask the court to order Greece to respect Accord commitments, or it can address the UN Security Council with a request for a decision over Greece's obstacles to Macedonia's membership, despite the clear ICJ ruling", says the renowned professor.

    Ribbelink says the ICJ is UN's highest court body and the most respected international judicial institution.

    "ICJ rulings have enormous effect, they are very important in the field of law, they are studied, interpreted and used by all states. However, one must not forget that ICJ sessions only refer to specific cases between specific states. The rulings are binding only for the parties concerned, in this case Macedonia and Greece, but not for other countries", he stresses.

    Ribbelink believes that other states will take into account the judgment, including those in NATO and EU, whereas the pressure put on Greece will be much stronger.

    "Greece's position will be unfavorable. The country has lost its honor", adds Olivier Ribbelink.

    MIA - Macedonian Information Agency - Greece has lost honor following Hague ruling: law expert -



    Und ich denke, wenn du so weiter machst wirst du auch einiges an "honor" verlieren.

  9. #729
    Avatar von Furyc

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    Zitat Zitat von Paokara90 Beitrag anzeigen
    Was redest du?!...Kommst du klar?.....
    Gib mir ne halbe Stunde; dann kann ich dir diese Infos auch im Waldorfschule-Style vortanzen. Vielleicht klappts dann besser mit dem kapieren bei dir

  10. #730
    Avatar von Zoran

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    Griechische Vetopolitik gegen Mazedonien geht weiter
    Ein erneuter Schlag ins Gesicht der Mazedonierinnen und Mazedonier war dagegen das erneute Veto Griechenlands gegen die von der Europäischen Kommission empfohlene und vom Europäischen Parlament geforderte Aufnahme von EU-Beitrittsverhandlungen mit Mazedonien. Das Kandidatenland wartet nun seit bereits sechs Jahren auf dieses Signal. Die EU-Regierungen hätten das jüngste Urteil des Internationalen Gerichtshofs zugunsten Mazedoniens zum Anlass nehmen sollen, verstärkt Druck auf Athen auszuüben, seine nationalistische Blockadehaltung aufzugeben."

    Serbiens Kandidatenstatus führt über Deeskalation im Nordkosovo und regionale Kooperation mit Prishtina - Die Grünen

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