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Endlosschleife: Mazedonier vs. Griechen

Erstellt von Mudi, 09.12.2011, 08:01 Uhr · 13.498 Antworten · 460.266 Aufrufe

  1. #9261

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    Zitat Zitat von Kejo Beitrag anzeigen
    Was resultiert denn durch diese von dir geschilderte Denkweise bei höher entwickelten Kulturen zumindest?

    Richtig, Wohlstand und Frieden.

    Und unter diesen zwei Prämissen sind die Griechen heute der Barbarei näher als irgendein anderes Volk Europas. Anscheinend läuft beim Denken etwas schief in Hellas.

    Weißt Du, das Tolle ist doch, dass die Ideen und Vorstellungen der Antike weder zeit-, ort- noch ethniengebunden sind. Das moderne griechische Volk ist im Grunde das diametrale Gegenteil der antiken Griechen, quasi die Anti-Griechen des modernen Europas.

    Und noch etwas: logisches Denken ist nicht griechisch. Wäre dem so, wäre Griechenland nicht in seiner aktuellen Situation. Das z.B. war so eben ein logischer Folgeschluss und nicht einmal griechisch.
    Na ja, in Teilen stimme ich Dir sogar zu, doch sollten wir hier den Austausch zu diesem Thema nicht fortsetzen, ich möchte meine Landsleute mit einem jahovitisch-christlichen Glauben nicht weiter irritieren, schnell fängt gar mancher mit seinem Beschimpfungen an, zumindest war es früher so. Aber unter meinem Profil wirst Du meine alten Themata einsehen können, und erkennen, daß mir das Thema schon wichtig war, und ich es auch zur Sprache gebracht habe.

    Viele haben sich dazu geäussert, ganz deutlich ein ehemaligen Spitzenpolitiker Griechenlands, vor langer Zeit, z.B. der Eleftherios Venizelos (verwandt mit dem heutigen Venizelos). Er hat sich sehr schroff gegen das Verhalten der jahovitisch-christlichen Kirche gewandt, die im Griechen nur den orthodoxen Griechen sieht, und alle anderen bisher bekämpft hat (so gibt es nach türkischen Schätzungen etwa bis zu 15 Mio Kryptogriechen in der Türkei, die im Osmanischen Reich Moslems geworden sind, doch natürlich der griechischen Ethnie angehörten).

    Daß dieses Denken nicht ethniegebunden ist, das möchte ich persönlich bestreiten. Natürlich sind heute viele Menschen "Griechen" geworden und leben nach griechischen Devisen und Lebensführungsvorschlägen, aber etwas eigenes und neues haben sie nicht erbracht. Also können wir uns nur die damalige Zeit ansehen und in dieser eintauchen, und wir sehen dort nur Länder mit feudalen und monarchsitischen Führungen, die zwar einiges geleistet haben, aber dann ihren Stillstand nicht überwinden / durchbrechen konnten. NUR der Grieche mit seiner einzigartigen Auffassung von Religion und der Liebe zur Natur konnte am Ende etwas völlig neues schaffen, all das, was uns heute lieb und teuer geworden ist, hat erstmalig in Griechenland den Stempel bekommen, die Mythologie hat sich einst weiterentwickelt und uns die einzigartige Ethik gebracht, die sich im Leben z.B. als Rechtsethik bzw. Rechtsphilosophie einerseits und andererseits als Demokratie begegnet. Nur er hat sich eine demokratische Welt geschaffen, auf Grundlage des Models seiner Götterwelt (schon damals: 6 weibliche & 6 männliche Gottheiten, in Verantwortung gesetzt entsprechend ihrer Physis.

    Im Unterschied zur alten Zeit tritt die jahovitisch-christliche Kirche als Blockierer auf.

    Als sich ein Wundermädchen im Jahre 2008 in Chicago als Hellenin auswies und erklärte, sie verachte die Kirche aufgrund ihrer für den Griechen zerstörerischen Vergangenheit, da wurden ihr seitens aller Seiten die Fördergelder gestrichen, die z.B. die Kirche bereitgehalten hatte.
    Die kleine hatte mit 14 Jahren schon 4 Bachelor-Abschlüsse in Naturwissenschaften, inwischen mehr, auch als Master. Sie hat von einem bestimmten Kreis jüngst eine größere Gedspende erhalten, damit sie als nun 19-jährige ihre Studien fortsetzen könne.
    Solche Kinder werden von der Kirche in ihrer Entwicklung zerstört.
    Wie soll dann bitteschön der freie Geist sich entfalten und entwickeln können?

  2. #9262
    Avatar von Zoran

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    Zitat Zitat von Kalampakiotis Beitrag anzeigen
    Anscheinend hast du Probleme, geschriebenes richtig zu intepreterien (bewusst oder unbewusst).

    Das Oströmische Reich hat sich im Laufe der Spätantike gebildet, Amtsprache war latein und griechisch. Im Laufe des Frühmittelalters wurde das latein dann vollständig verdrängt.


    Und außerdem sprach von griechischen Staaten (wie die Stadtstaaten Argos oder Syrakus, oder Königreiche wie Molosien oder Thessalien)

    Schwachsinn, das Reich hatte sich Anfangs gebildet nachdem das makedonische Joch gebrochen wurde. Auf Flehen und Betteln der Griechen mit Hilfe der Römer, später dann haben dann die Römer die Griechen gleich mit unterworfen, und ab da waren alle friedliche Römer. Es ist ein direktes Nachfolgereich des Imperium Romanum, nicht Graecum.

    Deine Traumtänzerei ist wirklich obskur

  3. #9263

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Hellenic-Pride Beitrag anzeigen
    Wie die Zukunft in FYROM auszusehen hat, scheinen nationalistische Slawomazedonier vor lauter Statuen zu übersehen. Die nationalistische Regierungspartei wird ihren nationalistischen Kurs nicht halten können. Schon seit längerem setzen sich Gegner der Regierungspartei zusammen und stellen sich gegen Gruevski und seinen nationalistischen Parteigenossen. Sogar im Parlament schlagen sich beide Parteien die Köpfe ein, wie man in diesem Video deutlich erkennen kann. FYROM wird mit seinem nationalistischen Kurs gewaltig auf die Schnauze fallen. Für uns Griechen heißt es letztlich nur: zurücklehnen, zuschauen und abwarten. Das Problem klärt sich früher oder später mit 100%iger Wahrscheinlichkeit von alleine, außer die Albaner klären es schon vorher.
    Sehe ich auch so.
    Aber wer nicht verstehen will, der WIRD fühlen.
    Ich denke natürlich an meine Leute, und dazu gehören auch die etwa 10% Makedonen, die unter dem slavischen Druck in FYROM leben müssen. Ihnen sollten man schnellstens zusätzlich einen griechischen Pass geben, und dann den Druck auf FYROM weiter erhöhen.

    Es kann nicht sein, daß Asylanten und Afro-Asiaten im heiligen Land einen griechischen Pass bekommen, aber unsere Leute nicht, die nur wenige Meter hinter der Grenze leben.

  4. #9264
    Avatar von Hellenic-Pride

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    8.520
    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    Nur das Thema hier durchlesen, dann wirst du das schon selbst einsehen das dies auf die griechischen User zutrifft.
    Keineswegs. Ich finde dass sich Amphion bspw. anständig verhält, so wie auch andere User auch. Ich erinnere dich nur an den User alex281290, der bemerkenswerterweise einiges an Hintergrundwissen mitbrachte. Auch er - eigentlich ein sehr geduldiger User - kam zu dem Entschluss dass man mit dir nicht diskutieren kann.

    Zitat Zitat von alex281290
    Du bist ja ein richtig knuffig, gehst auf nichts ein und konterst immer mit demselben Mist, der nix mit meinem Post zutun hat.
    http://www.balkanforum.info/f9/namen...ml#post3017632

    Selbst du behauptetest vor diesem Beitrag dass alex281290 ein angenehmer User sei. Nur schade dass er nicht das gleiche von dir behaupten kann. So viel dazu ...

    Zitat Zitat von Zoran
    angeblichen Wanderung
    Jetzt leugnet er noch die Landnahme der Slawen!

    Zitat Zitat von Zoran
    Schwachsinn.
    Kein Schwachsinn. Hier steht es:

    Bildschirmfoto 2013-01-10 um 16.27.08.png

    Zitat Zitat von Zoran
    Beweise wurden schon lange erbracht und in dem Thema, in unserem Disput ab dem 26.09 seit dem du die Quellenagaben verschweigst, verlinkt.
    Verlinkt wurde gar nichts. Du lügst und betreibst somit Rufmord. Ich melde dich nun!

  5. #9265
    Avatar von Zoran

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    Zitat Zitat von Hellenic-Pride Beitrag anzeigen
    Kein Schwachsinn. Hier steht es:

    Bildschirmfoto 2013-01-10 um 16.27.08.png
    Absoluter Schwachsinn, da auch als Fussnote eine bulgarische Quelle zitiert wird.

    Zudem, was hältst du eigentlich davon das in dem Werk offen über die Teilung Makedoniens gesprochen wird, ist doch eigentlich Kontraproduktiv deiner Thesen?

    Verlinkt wurde gar nichts. Du lügst und betreibst somit Rufmord. Ich melde dich nun!
    Hier in der Endlosschleife verlinkt. Kannst gerne melden. Doch selbst versuchst du das gleiche bei meiner Person, mal schauen wann ich mal wieder anfange Beiträge zu melden.

    Pozdrav

  6. #9266
    Avatar von Kalampakiotis

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    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    Schwachsinn, das Reich hatte sich Anfangs gebildet nachdem das makedonische Joch gebrochen wurde. Auf Flehen und Betteln der Griechen mit Hilfe der Römer, später dann haben dann die Römer die Griechen gleich mit unterworfen, und ab da waren alle friedliche Römer. Es ist ein direktes Nachfolgereich des Imperium Romanum, nicht Graecum.

    Deine Traumtänzerei ist wirklich obskur

    Du scheinst wohl bewusst was misszuverstehen. Ich spreche hier nicht vom Römischen Imperium, sondern vom Römischem Reich im Mittelalter (Βασιλεία τῶν Ῥωμαίων).

    Dass der Vorgängerstaat das lateinisch dominierte Römische Imperium war bestreite ich nicht. Was nichts daran ändert, dass das mittelalterliche Römische Reich griechisch war.

  7. #9267
    Avatar von Zoran

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    Zitat Zitat von Kalampakiotis Beitrag anzeigen
    Du scheinst wohl bewusst was misszuverstehen. Ich spreche hier nicht vom Römischen Imperium, sondern vom Römischem Reich im Mittelalter (Βασιλεία τῶν Ῥωμαίων).

    Dass der Vorgängerstaat das lateinisch dominierte Römische Imperium war bestreite ich nicht. Was nichts daran ändert, dass das mittelalterliche Römische Reich griechisch war.
    Du scheinst nicht zu verstehen, allgemein wird es als direkter Nachfolgestaat des Imperium Romanum gesehen. Von Graecum nichts zu sehen

  8. #9268
    Avatar von Kalampakiotis

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    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    Du scheinst nicht zu verstehen, allgemein wird es als direkter Nachfolgestaat des Imperium Romanum gesehen. Von Graecum nichts zu sehen

    Und was habe ich geschrieben?

  9. #9269
    Avatar von Hellenic-Pride

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    Zitat Zitat von Amphion Beitrag anzeigen
    und dann den Druck auf FYROM weiter erhöhen.
    Ich bin sogar der Ansicht dass man die Grenzen zu FYROM schließen sollte, wie einst in den 90er Jahren. Griechenland muss konsequenter werden und einen endgültigen Schlussstrich ziehen.

    - Grenzen dicht machen
    - die albanische Minderheit unterstützen
    - den dort lebenden Griechen die griechische Staatsbürgerschaft geben

    Zitat Zitat von Amphion
    Es kann nicht sein, daß Asylanten und Afro-Asiaten im heiligen Land einen griechischen Pass bekommen, aber unsere Leute nicht, die nur wenige Meter hinter der Grenze leben.
    Sehe ich genau so!

  10. #9270
    Kejo
    Zitat Zitat von Amphion Beitrag anzeigen
    Na ja, in Teilen stimme ich Dir sogar zu, doch sollten wir hier den Austausch zu diesem Thema nicht fortsetzen, ich möchte meine Landsleute mit einem jahovitisch-christlichen Glauben nicht weiter irritieren, schnell fängt gar mancher mit seinem Beschimpfungen an, zumindest war es früher so. Aber unter meinem Profil wirst Du meine alten Themata einsehen können, und erkennen, daß mir das Thema schon wichtig war, und ich es auch zur Sprache gebracht habe.

    Viele haben sich dazu geäussert, ganz deutlich ein ehemaligen Spitzenpolitiker Griechenlands, vor langer Zeit, z.B. der Eleftherios Venizelos (verwandt mit dem heutigen Venizelos). Er hat sich sehr schroff gegen das Verhalten der jahovitisch-christlichen Kirche gewandt, die im Griechen nur den orthodoxen Griechen sieht, und alle anderen bisher bekämpft hat (so gibt es nach türkischen Schätzungen etwa bis zu 15 Mio Kryptogriechen in der Türkei, die im Osmanischen Reich Moslems geworden sind, doch natürlich der griechischen Ethnie angehörten).

    Daß dieses Denken nicht ethniegebunden ist, das möchte ich persönlich bestreiten. Natürlich sind heute viele Menschen "Griechen" geworden und leben nach griechischen Devisen und Lebensführungsvorschlägen, aber etwas eigenes und neues haben sie nicht erbracht. Also können wir uns nur die damalige Zeit ansehen und in dieser eintauchen, und wir sehen dort nur Länder mit feudalen und monarchsitischen Führungen, die zwar einiges geleistet haben, aber dann ihren Stillstand nicht überwinden / durchbrechen konnten. NUR der Grieche mit seiner einzigartigen Auffassung von Religion und der Liebe zur Natur konnte am Ende etwas völlig neues schaffen, all das, was uns heute lieb und teuer geworden ist, hat erstmalig in Griechenland den Stempel bekommen, die Mythologie hat sich einst weiterentwickelt und uns die einzigartige Ethik gebracht, die sich im Leben z.B. als Rechtsethik bzw. Rechtsphilosophie einerseits und andererseits als Demokratie begegnet. Nur er hat sich eine demokratische Welt geschaffen, auf Grundlage des Models seiner Götterwelt (schon damals: 6 weibliche & 6 männliche Gottheiten, in Verantwortung gesetzt entsprechend ihrer Physis.

    Im Unterschied zur alten Zeit tritt die jahovitisch-christliche Kirche als Blockierer auf.

    Als sich ein Wundermädchen im Jahre 2008 in Chicago als Hellenin auswies und erklärte, sie verachte die Kirche aufgrund ihrer für den Griechen zerstörerischen Vergangenheit, da wurden ihr seitens aller Seiten die Fördergelder gestrichen, die z.B. die Kirche bereitgehalten hatte.
    Die kleine hatte mit 14 Jahren schon 4 Bachelor-Abschlüsse in Naturwissenschaften, inwischen mehr, auch als Master. Sie hat von einem bestimmten Kreis jüngst eine größere Gedspende erhalten, damit sie als nun 19-jährige ihre Studien fortsetzen könne.
    Solche Kinder werden von der Kirche in ihrer Entwicklung zerstört.
    Wie soll dann bitteschön der freie Geist sich entfalten und entwickeln können?
    Bis zum Gefetteten habe ich es gelesen und nicht weiter. Denkweisen haben nichts mit der Ethnienzugehörigkeit zu tun. Denn dann könnte jeder behaupten, dass Griechenland pleite ist, weil es griechisch ist. Gerade solche Behauptungen brachten etliche gr. User auf die Palme.

    Sorry, aber mit Rassismus und Eigenschaften, die bestimmte Ethnien haben sollen und andere nicht; das ist eine Denkweise, die dem letzten Jahrhundert angehört.

    BTW: Theodosius I. markiert den Untergang des Hellenismus wie kein anderer. Denk mal darüber nach.

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