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History Of Macedonians, Parts 1-5

Erstellt von Heraclius, 14.04.2012, 23:25 Uhr · 292 Antworten · 13.392 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Heraclius

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    History Of Macedonians, Parts 1-5

    Habe mir gerade diese Youtube-Videos hier angeschaut. Ist wieder eine andere Sichtweise auf die Geschichte mit Mazedonien. Wenn jemand von unseren mazedonischen FreundInnen Lust hat sich das anzuschauen, würden mich ein paar Kommentare und Meinungen hierzu interessieren.

    Gutenacht an alle.

    Heraclius



  2. #2
    Avatar von Zoran

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    Mit anderer Sichtweise meinst du wohl die bulgarische Sichtweise?

    Manche "Argumente" teilt sich die griechische und bulgarische Propaganda. Zu etwas was in dem Video vorkommt hab ich schon mal etwas geschrieben. Kannst auch gerne konkret was ansprechen. Hab mir aber nur Teil 1 angesehen


    Ab hier lesen
    Basileios II., der Bulgarentöter

  3. #3
    Avatar von Černozemski

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    Es macht keinen Sinn zu diskutieren. Aber wenn gewisse Leute einen sofort als Bulgaren abstempeln und bewusst provozieren, dann wunder ich mich nicht wenn man ausfallend wird. Ich würde mit dir gerne darüber diskutieren, aber aus den genannten Gründen lasse ich es lieber.

    Fakt ist, das wir uns schon vor Tito als Mazedonier sahen und das Das Mazedonische erwachen (die ihren Höhepunkt während des Ilinden Aufstandes 1903 erreicht hatte) genauso spät wie das bulgarische kam. Die bulgarische Nation im heutigen Sinne gibt es erst seit der Mitte des 19. Jahrhunderts. Man kann aber nicht leugnen dass man mit den heutigen Bulgaren eine gemeinsame Geschichte hatte bis ins 17. Jahrhundert nur Verstand man damals was anderes darunter als Heute. Damals gab es unter den Slawisch sprechenden Bewohnern des Balkans sowas wie Nationalitäten nicht. Man richtete sich nach dem entsprechenden Reich. So waren alle Bewohner des bulgarischen Reiches auch Bulgaren völlig egal ob sie eine slawische Sprache, Albanisch, Aromunisch oder weiss der Teufel was sprachen. So galten auch Albaner und Serben damals als "Bulgaren" der ethnische Hintergrund war nicht Relevant.







  4. #4
    Avatar von FloKrass

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    Zitat Zitat von Makedonier Beitrag anzeigen
    Es macht keinen Sinn zu diskutieren. Aber wenn gewisse Leute einen sofort als Bulgaren abstempeln und bewusst provozieren, dann wunder ich mich nicht wenn man ausfallend wird. Ich würde mit dir gerne darüber diskutieren, aber aus den genannten Gründen lasse ich es lieber.

    Fakt ist, das wir uns schon vor Tito als Mazedonier sahen und das Das Mazedonische erwachen (die ihren Höhepunkt während des Ilinden Aufstandes 1903 erreicht hatte) genauso spät wie das bulgarische kam. Die bulgarische Nation im heutigen Sinne gibt es erst seit der Mitte des 19. Jahrhunderts. Man kann aber nicht leugnen dass man mit den heutigen Bulgaren eine gemeinsame Geschichte hatte bis ins 17. Jahrhundert nur Verstand man damals was anderes darunter als Heute. Damals gab es unter den Slawisch sprechenden Bewohnern des Balkans sowas wie Nationalitäten nicht. Man richtete sich nach dem entsprechenden Reich. So waren alle Bewohner des bulgarischen Reiches auch Bulgaren völlig egal ob sie eine slawische Sprache, Albanisch, Aromunisch oder weiss der Teufel was sprachen. So galten auch Albaner und Serben damals als "Bulgaren" der ethnische Hintergrund war nicht Relevant.


    Das ist eine Farce! Es stimmt überhaupt nicht dass sich die Albaner als Bulgaren fühlten oder als solche bezeichnet wurden, zu keiner Zeit. Darüber wurde NIE berichtet. In der Geschichtsbüchern von Anna Komnena werden die Albaner durchgehend als Arbanoi oder Alvanoi bezeichnet und die ersten Albaner (ca 10 Jh.) bezeichneten sich selbst als Arban. Der Unterschied der Albaner zu den anderen Völkern wurde immer hervorgehoben, aufgrund der Sprache und Traditionen, lediglich mit den Griechen gab es vergleiche. Ebenso haben sich auch die Serben nie als Bulgaren betrachtet oder wurden als solche bezeichnet. Diese waren in der besagten Zeit vielmehr Kontraheten, als das man sie hätte verwechseln können.


    Im übrigen muss ich hinzufügen, dass ich viele Bulgarische Studienkollegen und -Kollginnen habe, die ich diesbezüglich gefragt habe und jeder von ihnen mir versichert hat, dass die heutigen Mazedonier in Wirklichkeit Bulgaren sind, aber um ihrem Staat mehr Legtimität zu verleihen und ein einheitliches Zusammehalts- und Zugehörigkeitsgefühl zu entwickeln, die Politik dort sehr bemüht ist eine Geschichte zu erfinen.

    Schlussendlich gibt es einen Mazedonischen Staat aber kein Makedonisches Volk, sondern ein Bulgarisch sprechendes Volk in Mazedonien. Anderfalls wäre es mir rätselhaft, wie man seine Wurzeln über Jahrhunderte ja sogar Jahrtausende vergessen konnte und auf einmal fand man wieder zu seinen Wurzeln zurück. So gesehen müsste die Makedonen von der Bulgaren dermassen assimiliert worden sein, dass man sich seiner Wurzeln nicht mehr bewusst gewesen wäre. Und was ist mit den Albanern als vergleich dazu?! Diese hatten auch über Jahrhunderte und Jahrtausende keinen einheitlichen Staat, genau so wie die Makedonier, aber dennoch vergassen sie nicht ihre "antike" Sprache und Traditionen?! Wieso taten die Makedonier dies? Zeitlich und Räumlich haben die Albaner und Makedonier ein ähnliches Schicksal gehabt. Wieso überlebten die Makedonier nicht und die Albaner schon? Oder um es anders zu formulieren: wenn man nun doch annimt, dass das heutige Mazedonische Volk díe direkten Nachfahren des antiken Makedonischen Volkes ist, wieso sprechen sie Bulgarisch und die Albaner, die ein ähnliches Schicksal hatten, immer noch Albanisch, wenn auch nicht wie vor 1000 - 1200 Jahren, obwohl auch sie sehr lange unter einem Römischen, Byzantischen, Bulgarischen, Serbischen und später Osmanischen Reich lebten?

  5. #5
    Avatar von Taudan

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    [QUOTE=Makedonier;3207076]Es macht keinen Sinn zu diskutieren. Aber wenn gewisse Leute einen sofort als Bulgaren abstempeln und bewusst provozieren, dann wunder ich mich nicht wenn man ausfallend wird. Ich würde mit dir gerne darüber diskutieren, aber aus den genannten Gründen lasse ich es lieber.

    Fakt ist, das wir uns schon vor Tito als Mazedonier sahen und das Das Mazedonische erwachen (die ihren Höhepunkt während des Ilinden Aufstandes 1903 erreicht hatte) genauso spät wie das bulgarische kam. Die bulgarische Nation im heutigen Sinne gibt es erst seit der Mitte des 19. Jahrhunderts. Man kann aber nicht leugnen dass man mit den heutigen Bulgaren eine gemeinsame Geschichte hatte bis ins 17. Jahrhundert nur Verstand man damals was anderes darunter als Heute. Damals gab es unter den Slawisch sprechenden Bewohnern des Balkans sowas wie Nationalitäten nicht. Man richtete sich nach dem entsprechenden Reich. So waren alle Bewohner des bulgarischen Reiches auch Bulgaren völlig egal ob sie eine slawische Sprache, Albanisch, Aromunisch oder weiss der Teufel was sprachen. So galten auch Albaner und Serben damals als "Bulgaren" der ethnische Hintergrund war nicht Relevant.




    QUOTE]
    Unsinn.

  6. #6
    Avatar von Zoran

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    Zitat Zitat von Taudan Beitrag anzeigen
    Unsinn.

    Beweis das Gegenteil.

  7. #7
    Avatar von FloKrass

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    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    Beweis das Gegenteil.

    Das habe ich dir doch weiter oben erklärt!

  8. #8
    Avatar von FloKrass

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    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    Beweis das Gegenteil.
    Da du einen Beweis suchst, könnte ich dir bspw. das hier bieten. Albanisch und die Albaner können von heute auf morgen nicht entsanden sein, sondern müssen eine gewisse Kontinuität gehabt haben, als sie von Anna Komena schlußendlich im 11 Jahrhundert auch als solche wahrgenommen wurden. Was war bis dahin mit der Makedonischen Sprache, wieso wird sie nirgends erwähnt. Müssen die Makedonier so schnell nach dem Einfall der Slawen ihre Sprache vergessen haben?! Die Slawen wanderten von ca. 6-9 Jhdt in den Balkan, Anna Komnenda schreibt während des 10/11 Jahrhunderts, das sind ca. 3-5 Jahrhunderte dazwischen. Was war in dieser Zeit mit dem Makedonen, wieso werden sie nicht mehr erwähnt?! Fakt ist, dass es zu dieser Zeit kein Makedonisches Volk mehr gab, denn sie ginge schon vorher in die Griechen und Epirer (Proto-Albaner und Hellenen aus dem Epirus) auf.

    Von Albanern als Bevölkerungsgruppe und Sprechern dieser Sprache berichten erstmals byzantinische Schriftsteller im 11. Jahrhundert, wie Anna Komnena. Obwohl in keiner einheitlichen Schriftform festgehalten, begegnete man der albanischen Sprache vom Norden des heutigen Griechenlands bis zum Norden der kroatischen Küste
    Ebenso in dieser Zeit spricht auch Michael Attaleiates, griechischer Hisotiograph damaliger Zeit, von Arvanite bzw Arbanite und Arbanitai.

  9. #9
    Avatar von Skitnik

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    1. Es macht überhaupt keinen sinn uns für bulgaren zu erklären, uns unsere geschichte abzusprechen oder als einwanderer abzustempfeln. Die gleichen argumente die du auf die albaner beziehst, kann ich als mazedonier auch für mich nutzen. Wir fühlen uns nicht wie bulgaren, wir sprechen nicht bulgarisch und auch nicht serbisch - wenn du einen gramm verständnis hast für die durchmischte ethnienlage auf dem balkan hast, wirst du das erkennen. ich erwarte nicht dass du das zugibst, sondern fordere das einfach zu akzeptieren und uns unsere würde lässt.

    2. Es bringt dir nichts uns als bulgaren, serben oder einwanderer abzustempfeln. in keinem fall macht diese argumentation mazedonisches, serbisches oder griechisches staatsgebiet mehr albanisch oder weniger. In jeder Theorie die wir über uns und unserer identität ergehen lassen mussten sind wir länger als 1000 jahren auf diesem flecken balkan. also haben wir alle rechte uns mazedonier zu nennen, uns einheimisch zu nennen und unser staatsgebiet zu verteidigen.

  10. #10
    Avatar von De_La_GreCo

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    Zitat Zitat von Big MD Beitrag anzeigen
    1. Es macht überhaupt keinen sinn uns für bulgaren zu erklären, uns unsere geschichte abzusprechen oder als einwanderer abzustempfeln. Die gleichen argumente die du auf die albaner beziehst, kann ich als mazedonier auch für mich nutzen. Wir fühlen uns nicht wie bulgaren, wir sprechen nicht bulgarisch und auch nicht serbisch - wenn du einen gramm verständnis hast für die durchmischte ethnienlage auf dem balkan hast, wirst du das erkennen. ich erwarte nicht dass du das zugibst, sondern fordere das einfach zu akzeptieren und uns unsere würde lässt.

    2. Es bringt dir nichts uns als bulgaren, serben oder einwanderer abzustempfeln. in keinem fall macht diese argumentation mazedonisches, serbisches oder griechisches staatsgebiet mehr albanisch oder weniger. In jeder Theorie die wir über uns und unserer identität ergehen lassen mussten sind wir länger als 1000 jahren auf diesem flecken balkan. also haben wir alle rechte uns mazedonier zu nennen, uns einheimisch zu nennen und unser staatsgebiet zu verteidigen.

    na wenn ihr keine einwanderer seid stellt sich nur die frage wieso ihr euch nicht mehr als griechen fühlt und meint was eigenes zu drehen im gleichen atemzug es aber makedonen gibt (also griechen) dies tun


    all die "mazedonier" die meinen was eigenständiges zu sein sprechen slawisch wieso nur? mir ist es echt scheiss egal was ihr spricht

    wenn ihr aufhören würdet die makedonische geschichte zu enthellenisieren und uns griechischen makedonier somit unsere identität beraubt wärs mir egal ob ihr euch makedonier nennt oder nicht

    also entscheidet euch

    seid ihr eingewanderte slawen oder autochtone exslavisierte griechen es liegt an euch

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