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Macedonia Language Map - Macedonian Phonology

Erstellt von Makedonec do Koska, 16.01.2014, 20:59 Uhr · 1.361 Antworten · 38.690 Aufrufe

  1. #391
    Avatar von Poliorketes

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    Zitat Zitat von Toruko-jin Beitrag anzeigen
    Wäre Wäre Wäre

    tacker dir das Wort von mir aus auf die Stirn aber schreib das Kackwort das nächste Mal richtig!

    Wahr kommt von Wahrheit und hat nichts mit dem Verb "sein" zu tun.
    Ok aber ich glaub er hat mich schon verstanden. Brauchst´jetzt nicht einen auf Deutschlehrer zu machen wir sind immer noch in einem forum.

  2. #392
    Avatar von Toruko-jin

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    Zitat Zitat von Palaiologos XI Beitrag anzeigen
    Ok aber ich glaub er hat mich schon verstanden. Brauchst´jetzt nicht einen auf Deutschlehrer zu machen wir sind immer noch in einem forum.
    Reicht mir schon, wenn du in Zukunft daran denkst.

  3. #393
    Avatar von papodidi

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    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    hmmm ... aber was bedeutet das jetzt konkret für den Wissenschaftsbetrieb, für den Historiker? Was ist quasi die Quintessenz daraus?
    Du kannst Fragen stellen - mitten in der Nacht!!! Wenn ich nich gerade meinen Rechner wieder mit neuen Treibern versorgen müsste...

    Quintessenz ist, dass Historiker aus nationalistischen/ideologischen Gründen jahrhundertelang mit dieser "kulturellen Kontinuität" versucht haben, Gebietsansprüche zu festzuklopfen. Ich denke da z.B. an die Diskussion um weite Teile der ehem. deutschen Ostgebiete, die fast immer von Deutschen und Polen besiedelt waren, was deutsche Historiker und natürlich auch Politiker nicht wahrhaben wollten.
    Oder z.B. die Diskussion über eine "deutsche Leitkultur" in D, mit der man von interessierter Seite versuchen wollte, Ausländer nicht nur zur Anpassung, sondern zur Assimilierung zu zwingen.

    Auch die sogenannte "Kontinuität" von Sprache/Kultur ist ja nur vordergründig: Wenn ich hier im BF so die Diskussionen über Lehnworte etc. verfolge, dann fallen einem schon viele Gemeinsamkeiten auf - ist ja auch nicht erstaunlich bei der Geschichte. Schließlich war der kulturelle Austausch ja keine Einbahnstraße, auch die Eroberer/Einwanderer haben von den Ureinwohnern übernommen/gelernt.

    Letztlich sind Europa und der Nahe/ Mittlere Osten ethnisch und kulturell Schmelztiegel im wahrsten Sinne des Wortes...

  4. #394
    Avatar von Poliorketes

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    Zitat Zitat von papodidi Beitrag anzeigen
    Du kannst Fragen stellen - mitten in der Nacht!!! Wenn ich nich gerade meinen Rechner wieder mit neuen Treibern versorgen müsste...

    Quintessenz ist, dass Historiker aus nationalistischen/ideologischen Gründen jahrhundertelang mit dieser "kulturellen Kontinuität" versucht haben, Gebietsansprüche zu festzuklopfen. Ich denke da z.B. an die Diskussion um weite Teile der ehem. deutschen Ostgebiete, die fast immer von Deutschen und Polen besiedelt waren, was deutsche Historiker und natürlich auch Politiker nicht wahrhaben wollten.
    Oder z.B. die Diskussion über eine "deutsche Leitkultur" in D, mit der man von interessierter Seite versuchen wollte, Ausländer nicht nur zur Anpassung, sondern zur Assimilierung zu zwingen.

    Auch die sogenannte "Kontinuität" von Sprache/Kultur ist ja nur vordergründig: Wenn ich hier im BF so die Diskussionen über Lehnworte etc. verfolge, dann fallen einem schon viele Gemeinsamkeiten auf - ist ja auch nicht erstaunlich bei der Geschichte. Schließlich war der kulturelle Austausch ja keine Einbahnstraße, auch die Eroberer/Einwanderer haben von den Ureinwohnern übernommen/gelernt.

    Letztlich sind Europa und der Nahe/ Mittlere Osten ethnisch und kulturell Schmelztiegel im wahrsten Sinne des Wortes...
    Du vergleichst doch jetzt nicht allen ernstes die Lehnwörter die jede Sprache übernommen hat mit einer ganzen Sprache bzw. die ganze Sprachstruktur?

    Für solche fälle ist z.b. Fallmerayers these wiederlegt worden von Modernen Historikern. Es kam zu einer Integration von Slawischen Elementen in der Griechischen Gesellschaft aber Ethnien haben nicht gewechselt.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Landnah...auf_dem_Balkan
    Das Ausmaß der Slawisierung und Rehellenisierung brachte Fallmerayer zu der inzwischen als widerlegt geltenden These, die modernen Griechen seien ausschließlich hellenisierte Slawen. Tatsache ist aber, dass es – gerade angesichts der Instabilität ethnischer Identitäten in Spätantike und Frühmittelalterzu einer Integration slawischer Elemente in die griechisch-byzantinische Gesellschaft kam.

  5. #395

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    Zitat Zitat von Palaiologos XI Beitrag anzeigen
    Ja und was soll das aussagen dann nimm das beispiel mit dem Wikinger dann haben sie halt nen Wikinger assimiliert währe er nicht mehr dein Landsmann?

    - - - Aktualisiert - - -




    Ich kannte mal nen Slawomazedonski der konnte sehr gut Mussaka machen hatte aber auch als Koch in Gr. gelernt ich hab mit ihm zusammengearbeit und ständig seinen Moussaka weggefuttert. Geographisch seid ihr welche Ethnisch da Antike Makedonen Griechisch Sprache niet (heißt glaub ich nein auf Russisch) höchstens Slawomazedonier.

    Ich möchte gerne, dass Wikinger und Griechen meine Landsmänner sind!

    Da hast du aber Glück gehabt , dass ein slawisierter antiker Makedone so gut Moussaka machen kann!

    Geographisch ist schon mal top! Wenn ich jetzt noch griechisch lerne, dann hab ich die Kontinuitätstheorie ausgetrickst.

    Denn dann bin ich ein slawisierter Makedone, der sich selbst assimiliert hat!

    hahahahahahahaha

  6. #396
    Avatar von papodidi

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    Zitat Zitat von Palaiologos XI Beitrag anzeigen
    Du vergleichst doch jetzt nicht allen ernstes die Lehnwörter die jede Sprache übernommen hat mit einer ganzen Sprache bzw. die ganze Sprachstruktur?
    Mööönsch, das war nur ein Beispiel...

    Wie viele indoeuropäische Einwanderungswellen gab es allein in GR, dann später die Ansiedlung der Slawen und die Eroberung durch die Osmanen!?!? Da erscheint mir die Idee von kultureller Kontinuität einfach absurd...

    Ok, eine einheitliche Sprache kann man(n) ja noch administrativ erzwingen, aber alles Andere...

  7. #397

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    Zitat Zitat von papodidi Beitrag anzeigen
    Du kannst Fragen stellen - mitten in der Nacht!!! Wenn ich nich gerade meinen Rechner wieder mit neuen Treibern versorgen müsste...

    Quintessenz ist, dass Historiker aus nationalistischen/ideologischen Gründen jahrhundertelang mit dieser "kulturellen Kontinuität" versucht haben, Gebietsansprüche zu festzuklopfen. Ich denke da z.B. an die Diskussion um weite Teile der ehem. deutschen Ostgebiete, die fast immer von Deutschen und Polen besiedelt waren, was deutsche Historiker und natürlich auch Politiker nicht wahrhaben wollten.
    Oder z.B. die Diskussion über eine "deutsche Leitkultur" in D, mit der man von interessierter Seite versuchen wollte, Ausländer nicht nur zur Anpassung, sondern zur Assimilierung zu zwingen.

    Auch die sogenannte "Kontinuität" von Sprache/Kultur ist ja nur vordergründig: Wenn ich hier im BF so die Diskussionen über Lehnworte etc. verfolge, dann fallen einem schon viele Gemeinsamkeiten auf - ist ja auch nicht erstaunlich bei der Geschichte. Schließlich war der kulturelle Austausch ja keine Einbahnstraße, auch die Eroberer/Einwanderer haben von den Ureinwohnern übernommen/gelernt.

    Letztlich sind Europa und der Nahe/ Mittlere Osten ethnisch und kulturell Schmelztiegel im wahrsten Sinne des Wortes...
    Deswegen kann ich ja auch Moussaka machen!

  8. #398
    Avatar von Poliorketes

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    Zitat Zitat von Palaiologos XI Beitrag anzeigen
    Du vergleichst doch jetzt nicht allen ernstes die Lehnwörter die jede Sprache übernommen hat mit einer ganzen Sprache bzw. die ganze Sprachstruktur?

    Für solche fälle ist z.b. Fallmerayers these wiederlegt worden von Modernen Historikern. Es kam zu einer Integration von Slawischen Elementen in der Griechischen Gesellschaft aber Ethnien haben nicht gewechselt.

    Landnahme der Slawen auf dem Balkan
    Das Ausmaß der Slawisierung und Rehellenisierung brachte Fallmerayer zu der inzwischen als widerlegt geltenden These, die modernen Griechen seien ausschließlich hellenisierte Slawen. Tatsache ist aber, dass es – gerade angesichts der Instabilität ethnischer Identitäten in Spätantike und Frühmittelalterzu einer Integration slawischer Elemente in die griechisch-byzantinische Gesellschaft kam.
    Nach dem beispiel wurde ich mit den Slawomazedonier vorangehen es kann zu einer integration von griechischen elementen in die Slawische Gesellschaft gekommen sein aber ein Ethnischer wechsel ganz sicher nicht.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von papodidi Beitrag anzeigen
    Mööönsch, das war nur ein Beispiel...

    Wie viele indoeuropäische Einwanderungswellen gab es allein in GR, dann später die Ansiedlung der Slawen und die Eroberung durch die Osmanen!?!? Da erscheint mir die Idee von kultureller Kontinuität einfach absurd...

    Ok, eine einheitliche Sprache kann man(n) ja noch administrativ erzwingen, aber alles Andere...
    Eine Kontinuität der Sprache ist fakt ob du sie persönlich administativ erzwingen kannst oder nicht spielt da keine rolle glaub ich.

  9. #399
    Avatar von papodidi

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    Zitat Zitat von Palaiologos XI Beitrag anzeigen
    ...
    Eine Kontinuität der Sprache ist fakt ob du sie persönlich administativ erzwingen kannst oder nicht spielt da keine rolle glaub ich.
    Für diese Erzwingung aus nationalistischen/ideologischen Gründen gibt es aber genügend Beispiele, wenn ich da jetzt anfangen würde...

  10. #400
    Avatar von Poliorketes

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    Zitat Zitat von papodidi Beitrag anzeigen
    Für diese Erzwingung aus nationalistischen/ideologischen Gründen gibt es aber genügend Beispiele, wenn ich da jetzt anfangen würde...
    Ich weiß schon wo du hinaus willst aber die Katharevousa ist nicht die Sprache des heutigen Griechenlands sondern die Dimotiki die sich Natürlich aus dem Altgriechischen entwickelt hat und immer noch die Fremden lehnwörter besitzt.

    PS: Bitteschön

    http://de.wikipedia.org/wiki/Neugrie...che#Wortschatz

    Im Grundwortschatz des Neugriechischen ist die ununterbrochene Kontinuität in der Sprachgeschichte seit dem Altgriechischen deutlich erkennbar, der weitaus größte Teil des neugriechischen Vokabulars stammt etymologisch direkt aus dem Altgriechischen. Auch die Ähnlichkeiten auf morphologischer Ebene sind stärker ausgeprägt, als man es in der vergleichbaren Entwicklung vom Lateinischen zum Französischen oder Spanischen vorfinden kann. Zahlreiche elementare Wörter wie ánthropos άνθρωπος ‚Mensch‘, thálassa θάλασσα ‚Meer‘, theós θεός ‚Gott‘, ouranós ουρανός ‚Himmel‘ oder fílos φίλος ‚Freund‘ sind seit Jahrtausenden nahezu unverändert Bestandteil der griechischen Sprache. Andere Wörter haben einen mehr oder weniger großen Bedeutungswandel erfahren, so pedévo παιδεύω, altgr. ‚erziehen‘ → neugr. ‚quälen‘, períptero περίπτερο, altgr. ‚das [mit umlaufenden Säulen] umflügelte‘, περίπτερος ‚Säulentempel‘ → neugr. ‚Kiosk‘, gamó γαμώ, altgr. ‚heiraten‘ → neugr. ‚ficken‘; manche auch durch den Kontext des Christentums (ángelos άγγελος, altgr. ‚Bote‘ → neugr. ‚Engel‘).

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