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Makedonische Sprache im Mitelalter

Erstellt von Monkeydonian, 17.11.2010, 09:19 Uhr · 611 Antworten · 39.974 Aufrufe

  1. #11

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von specialForces Beitrag anzeigen
    Warum ist es nicht Kyrillisch geschrieben?


    Es war auch üblich "slawische" Texte mit "griechischen" Buchstaben zu Schreiben.

    Zudem war "griechisch" seinerzeit eine Gelehrtensprache, das dürfte in dem Fall der Grund sein. Da dieses Buch einen edukativen Charakter hat, "Lexique"

  2. #12

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    und was soll nun das beweisen?

  3. #13

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    Zitat Zitat von ooops Beitrag anzeigen
    und was soll nun das beweisen?

    Eine ganze Menge wie zB. ein linguistisches Kontinuum, wenn du dir den Eingangsbeitrag mal genau durch gelesen hast.







  4. #14
    Avatar von H3llas

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    komm mal zum klartext
    was soll das genau beweissen?

  5. #15
    Avatar von H3llas

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    Zitat Zitat von Лудиот Beitrag anzeigen
    Kannst du mir da genauere Infos geben?
    was soll ich dir fuer infos geben?
    so wie ein bairisch ein deutscher dialekt ist, ist auch makedonisch, thessalisch unsw..griechischer dialekt ja sogar die kretaner haben ein dialekt..die haben in jede ihre ende anstat s dagenh die sch

    ich z.b habe ein thessalischen dialekt

  6. #16

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    es gibt auch albanische Papst aber ich würde trotzdem nicht behaupten dass Albaner Italiener sind und dieses "Assimilated Slavs" verstehe ich nicht ganz, wer wurde in was assimiliert?

    und ja es war nicht unüblich dass man unter osmanischen Herrschaft verschieden Sprachen und allen möglichen Regionen in Osmanenreich gesprochen wurden.

    hier werden oft Ansätze irgendwelcher Geschichtsgegebenheiten als Rechtfertigung für irgendwelche Nationen/Sprachen.

    ich glaub auch dass Vermischungen zw Slawen und Griechen gab, das kann keiner bestreiten, aber dass damit wirklich belegt wird dass die heutigen Mazedonier (unter Staatsgebilde "Mazedonien") die direkten Nachfahren von Lexi dem Großen sind, ist totaler Schmarren.

  7. #17

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    Zitat Zitat von H3llas Beitrag anzeigen
    was soll ich dir fuer infos geben?
    so wie ein bairisch ein deutscher dialekt ist, ist auch makedonisch, thessalisch unsw..griechischer dialekt ja sogar die kretaner haben ein dialekt..die haben in jede ihre ende anstat s dagenh die sch

    ich z.b habe ein thessalischen dialekt

    Vermutlich in deiner Wunschvorstellung.
    Somit würde ich dir den weiteren verlauf des Themas ans Herz legen.

    Nochmal zur Erinnerung, das Thema: Makedonische Sprache im Mittelalter

    Im Mittelalter, existierte weder eine Thessalische Sprache, noch Dialekte die als "griechisch" bezeichnet wurden.


    In diesem Beitrag wird dir weitergeholfen:
    http://www.balkanforum.info/f16/make...7/#post2180654


    Zitat Zitat von ooops Beitrag anzeigen
    es gibt auch albanische Papst aber ich würde trotzdem nicht behaupten dass Albaner Italiener sind und dieses "Assimilated Slavs" verstehe ich nicht ganz, wer wurde in was assimiliert?

    und ja es war nicht unüblich dass man unter osmanischen Herrschaft verschieden Sprachen und allen möglichen Regionen in Osmanenreich gesprochen wurden.

    hier werden oft Ansätze irgendwelcher Geschichtsgegebenheiten als Rechtfertigung für irgendwelche Nationen/Sprachen.

    ich glaub auch dass Vermischungen zw Slawen und Griechen gab, das kann keiner bestreiten, aber dass damit wirklich belegt wird dass die heutigen Mazedonier (unter Staatsgebilde "Mazedonien") die direkten Nachfahren von Lexi dem Großen sind, ist totaler Schmarren.

    Wer hat das in diesem Thema behauptet?

  8. #18

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    Zitat Zitat von Лудиот Beitrag anzeigen



    Wer hat das in diesem Thema behauptet?

    ich hab mehr gesagt als du wahrgenommen hast, und sogar noch Fragen gestellt.

  9. #19

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    Zitat Zitat von ooops Beitrag anzeigen
    ich hab mehr gesagt als du wahrgenommen hast, und sogar noch Fragen gestellt.
    In deinem letzten Beitrag sehe ich nur ein Fragezeichen.

  10. #20
    Avatar von specialForces

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    Zitat Zitat von Лудиот Beitrag anzeigen
    Es war auch üblich "slawische" Texte mit "griechischen" Buchstaben zu Schreiben.

    Zudem war "griechisch" seinerzeit eine Gelehrtensprache, das dürfte in dem Fall der Grund sein. Da dieses Buch einen edukativen Charakter hat, "Lexique"
    Kommt mir dennoch ungewöhnlich vor, da sich zu dieser Zeit das Altkirchsnslawische mit regionalen Einschlägen stärker durchgesetzt hat.

    Zitat Zitat von Лудиот Beitrag anzeigen
    16th cent., Kostur dialect (Anmerkung: Kostur=Kastoria/Nordgriechenland)
    21st cent., Bitola dialect

    Gospodine, brate, da si zdrav, da si prost, ostavi ni da spime, ela da jame, i da pieme, dol da pojdime, da rabotime.
    Gospodine, brate, da si zdrav, da si prost, ostai ne da spiame, ela da jaime, i da piame, dolu da pojdime, da rabotime.

    Imate hljap-o da kupime, imate vino da kupime, ot koja strana da pojdime vo Bogasko.
    Imate lep da kupime, imate vino da kupime, od koja strana da pojdime vo Bogatsko.

    As can be clearly noticed, most of the vocabulary and grammar is identical.
    Serbische Texte aus dieser Zeit klingen fast identisch. In manchen Reiseberichten von westlichen Forschern aus dem frühen 19ten Jahrhundert wird berichtet, daß man von Dubrovnik bis Varna die gleiche Sprache spricht. Wäre ja auch gut möglich gewesen, daß die Sprachen der Bulgaren, Makedonier und Serben damals um einiges identischer waren als heute. Die serbische Sprache wurde wohl durch die Reformen im 19. Jh. von den anderen beiden entfremdet, vor allem durch das entfallen des Jat - Lautes (zwischen Serbien und Montenegro, aber auch in der östlichen Macva hat der Jat bis heute überlebt).
    Die Trennlinie zw. der serb. und bulg. Sprache bilden die übergangsdialekte zw. Pirot (teiweise mit Ausläufern bis nach Nis) und Sofia, mit Ausläufern bis zur Mündung des Iskar in die Donau (nur wenige Dörfer, wie Novo Selo bei Vidin, usw.) und Ovce Polje in Makedonien. Die Trennlinie zw. der serb. und make. Sprache verläuft (oder verlief) von Kumanovo über Übergangsdialekte von Skopje, Tetovo und Debar mit Ausläufern bis nach Ohrid und in einigen Dörfern rund um Bitola. Die die bulg. & make. Sprachgrenze verläuft viel flüssiger irgendwo östlich von Bosilegrad in BG und setzt sich im ägäischen Makedonien fort.

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