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Makedonische Sprache im Mitelalter

Erstellt von Monkeydonian, 17.11.2010, 09:19 Uhr · 611 Antworten · 39.944 Aufrufe

  1. #231
    Avatar von Heraclius

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    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    Du irrst wieder, historisch gesehen ist die Wanderung der Slawen noch nicht einmal bewiesen. Weder durch Funde und sonstiges konnte eine Wanderung oder "UrHeimat" definitiv bestimmt werden. Dies bleibt nur eine allgemein anerkannte Theorie bis die historische Wahrheit eines Tages bewiesen wird. Auch was die Sprache betrifft, ist sich die Wissenschaft gar nicht einig.

    Was mich bei eurer Slawenausrede am meisten nervt:
    Wieder erwähnst du das "ich" Nachfahre der eingewanderten Slawen sein soll, aber im Gegenzug verleugnest du selbst deine mögliche slawische Abstammung. Denn die Slawen hatten sich damals (wenn man nach eurer Theorie geht) nicht nur auf dem Gebiet der heutigen Republik Mazedonien angesiedelt, sondern bis tief in den Peloponnes und somit fast auf dem ganzem Gebiet des Modernen Griechenland.

    Oder habt ihr alle Slawen aus Griechenland deportiert? Oder habt ihr sie alle "hellenisiert"???


    Modern Greece’s real problem? Ancient Greece.
    By George Zarkadakis
    Modern Greece’s real problem? Ancient Greece. - The Washington Post



    Hör auf hier Humbug zu verzapfen! Ich komme wieder mit Wikipedia. Die slawische Landnahme auf dem Balkan wurde offenbar durch die oströmischen zivilen und religiosen Institutionen schriftlich dokumentiert. Was nicht verwundert, da Byzanz im Gegensatz zu manchen Nachbarn, sowie zu den einwandernden Slawen selbst, damals eine Schriftkultur besaß.

    Landnahme der Slawen auf dem Balkan


    Wenn du euren "Wissenschaftlern" aus FYROM aber, wie zum Beispiel der Dame gestern Abend im Youtube-Video, welche die Inschrift auf dem Tropaion von Philipp II. als Urslawisch anstatt als Griechisch ausgeben wollte mehr glauben schenkst, als den byzantinischen Chronisten des Frühmittelaltes, ist das immerhin dein gutes Recht.

    Heraclius

  2. #232
    Avatar von Heraclius

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    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    Was mich bei eurer Slawenausrede am meisten nervt:
    Wieder erwähnst du das "ich" Nachfahre der eingewanderten Slawen sein soll, aber im Gegenzug verleugnest du selbst deine mögliche slawische Abstammung. Denn die Slawen hatten sich damals (wenn man nach eurer Theorie geht) nicht nur auf dem Gebiet der heutigen Republik Mazedonien angesiedelt, sondern bis tief in den Peloponnes und somit fast auf dem ganzem Gebiet des Modernen Griechenland.

    Oder habt ihr alle Slawen aus Griechenland deportiert? Oder habt ihr sie alle "hellenisiert"???


    Modern Greece’s real problem? Ancient Greece.
    By George Zarkadakis
    Modern Greece’s real problem? Ancient Greece. - The Washington Post




    Ist nicht meine Schuld, wenn deine Muttersprache eine mit dem Bulgarischen und Serbischen verwandte slawische Sprache ist. Wie sollte ich dich denn sonst nennen? Romane, Germane, oder einfach nur Mensch? Ich nannte dich bis anhin einen Slawen, weil für mich Menschen mit slawischer Muttersprache im Allgemeinen Slawen sind. War aber keineswegs diskriminierend oder als Provokation gemeint.

    Die meisten Slawen im heutigen Griechenland wurden wohl schon im Laufe des Früh- und Hochmittelalters an die oströmisch-griechische Kultur und Sprache assimiliert. Außer ganz im Norden, wo noch heute slawophone Menschen leben.

    Heraclius

  3. #233
    Avatar von Heraclius

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    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    Du irrst wieder, historisch gesehen ist die Wanderung der Slawen noch nicht einmal bewiesen. Weder durch Funde und sonstiges konnte eine Wanderung oder "UrHeimat" definitiv bestimmt werden. Dies bleibt nur eine allgemein anerkannte Theorie bis die historische Wahrheit eines Tages bewiesen wird. Auch was die Sprache betrifft, ist sich die Wissenschaft gar nicht einig.



    Hier, ein Buch was ich dir wärmstens empfehle, und welches die Zeit der Völkerwanderung, inkl. die Wanderung und die Hinterlassenschaften der Slawen behandelt. "Die Zeit der Völkerwanderung" von Malcolm Todd, erschienen im Theiss Verlag.

    Natürlich haben die Slawen auf ihrem Weg durch Europa archäologische Spuren hinterlassen, und sogar sehr viele. Kaufe das Buch, und lies es selber mal durch.

    Die Zeit der Vlkerwanderung / Malcolm Todd Test und Preisvergleich

    Heraclius

  4. #234
    Avatar von Zoran

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    Zitat Zitat von Heraclius Beitrag anzeigen
    Hör auf hier Humbug zu verzapfen! Ich komme wieder mit Wikipedia. Die slawische Landnahme auf dem Balkan wurde offenbar durch die oströmischen zivilen und religiosen Institutionen schriftlich dokumentiert. Was nicht verwundert, da Byzanz im Gegensatz zu manchen Nachbarn, sowie zu den einwandernden Slawen selbst, damals eine Schriftkultur besaß.

    Landnahme der Slawen auf dem Balkan


    Wenn du euren "Wissenschaftlern" aus FYROM aber, wie zum Beispiel der Dame gestern Abend im Youtube-Video, welche die Inschrift auf dem Tropaion von Philipp II. als Urslawisch anstatt als Griechisch ausgeben wollte mehr glauben schenkst, als den byzantinischen Chronisten des Frühmittelaltes, ist das immerhin dein gutes Recht.

    Heraclius
    Was wurde dokumentiert?
    Der Einfall der Awaren? (wie aus der Quelle abzusehen ist - Walter Pohl: Die Awaren; München 20022). Den auf diese Quelle scheint es bezieht sich dieser ganze Absatz

    Slaweneinfälle bis 591 [Bearbeiten]

    In der ausgehenden Spätantike, im 6. Jahrhundert, rückten Slawen seit etwa 550 über die untere (im späten 5. Jahrhundert von den Westgoten verlassene) Donau vor und unternahmen Plünderungszüge in die oströmischen Provinzen Illyrien, Moesien, Thrakien, Makedonien und Griechenland bis zur Peloponnes (siehe dazu Chronik von Monemvasia). Hierbei operierten in der Regel kleinere, unkoordinierte Gruppen im unwegsamen Gebirge und den dichten Wäldern. Im Norden erreichten die Slawen das Gebiet der ehemaligen Provinz Noricum und gründeten dort im 7. Jahrhundert das Fürstentum Karantanien.
    Da zu diesem Zeitpunkt eine ernst zu nehmende römische Balkanpolitik nicht stattfand, konnten die Slawen ungehindert auf der gesamten Balkanhalbinsel umherziehen und fast jährlich Teile des Balkans plündern. Nicht einmal der Hexamilion bei Korinth konnte sie aufhalten.
    Kaiser Justinian I. hatte mit der Rückeroberung der von den Germanen überrannten westlichen Reichshälfte und der Abwehr der Sassaniden (Römisch-Persische Kriege) im Orient andere Prioritäten als die Abwehr der Slawen auf dem ausgebluteten Balkan. Er suchte zwar durch zahlreiche Festungsbauten von Singidunum bis zur Donaumündung die Grenze zu sichern, doch fehlten vor allem infolge seiner Feldzüge gegen die Ostgoten die Truppen, die von den Festungen heraus gegen die Slawen hätten operieren können. So kontrollierten die Oströmer zwar die Donau, kaum aber das Hinterland. In Justinians Amtszeit konnten Slawen 559 gemeinsam mit Hunnen sogar Konstantinopel bedrohen, wurden aber von Belisar abgewehrt.
    Die Unterwerfung und Ausbeutung der Slawen durch die Awaren unter Baian ab 567 schuf einen zusätzlichen Migrationsdruck. Unterdessen begann Justin II. einen neuen Krieg gegen das Sassanidenreich, der für zwei Jahrzehnte die römischen Truppen im Osten band. Unter seinem Nachfolger Tiberios I. konnten die Awaren 582 das strategisch bedeutsame Sirmium einnehmen und die von Justinian I. errichteten beziehungsweise wieder hergestellten Festungen langsam aufrollen. Dies wiederum erleichterte auch die slawischen Einfälle. Der Kirchenhistoriker Johannes von Ephesos berichtet von einer großen slawischen Invasion bereits seit 581, die erstmals eine dauerhafte Niederlassung zum Ziel gehabt habe. Umstritten ist hierbei aber, ob es sich um Plünderer gehandelt hat, die sich über mehrere Jahre bis zum Tod des Johannes auf dem Balkan aufgehalten haben, oder ob tatsächlich eine Ansiedlung erfolgte. Tatsache ist, dass bereits in den 580er Jahren die oströmischen Balkanprovinzen so verwüstet waren, dass sie keine Beute mehr hergaben. Ein Wendepunkt war hier die gescheiterte Belagerung von Thessalonike 586: Hauptursache des Fehlschlages war der Mangel an Verpflegung bei den Belagerern, die sich aus dem verwüsteten Umland nicht mehr ernähren konnten. Diese Umstände dürften die Slawen zu der Erkenntnis bewogen haben, dass nur eigene Landwirtschaft ihnen auf dem Balkan eine dauerhafte Lebensgrundlage ermöglichen konnte.[2]

    Ja das etwas dokumentiert wurde ist richtig, aber falsch/historisch nicht korrekt ist das irgendjemand bei Wikipedia den Einfall der Awaren "als slawische Landnahme" betitelt.

    Als die Awaren in Makedonien und GR einfielen, sind schon am byzantinischen Hof gebürtige "Slawen" integriert gewesen, auch in der Armee. Ende des 5 Jahrhundert (491 um genau zu sein) sind "Slawen" schon auf dem byzantinischen Thron gewesen. Justinian selbst wird in akademischen Quellen als Slawe bezeichnet, mit angeblichen Geburtsnamen "Upravda".

    Wie also soll der Wikipedia Artikel historisch gesehen als korrekt angesehen werden?

    Ein Blick in die Versionsgeschichte des Wiki Artikels lässt dich vielleicht umdenken, ob all der griechischen Usernamen dort (weiterer Anhaltspunkt das der ganze Artikel durchdachte Anti"slawen" Propaganda ist: Artikel nur auf deutsch und shqipi )

    Es bleibt Fakt, die "Slawengeschichte" ist noch nicht endgültig definiert, dass zB. ist auch das Fazit des Verfassers folgendes Werkes, der auch als Quelle aufgeführt wird: Florin Curta - The Making of the Slavs: History and Archaeology of the Lower Danube Region, C. 500–700; Cambridge 2001.

  5. #235
    Avatar von Heraclius

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    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    Was wurde dokumentiert?
    Der Einfall der Awaren? (wie aus der Quelle abzusehen ist - Walter Pohl: Die Awaren; München 20022). Den auf diese Quelle scheint es bezieht sich dieser ganze Absatz

    Ein Blick in die Versionsgeschichte des Wiki Artikels lässt dich vielleicht umdenken, ob all der griechischen Usernamen dort (weiterer Anhaltspunkt das der ganze Artikel durchdachte Anti"slawen" Propaganda ist: Artikel nur auf deutsch und shqipi )

    Es bleibt Fakt, die "Slawengeschichte" ist noch nicht endgültig definiert, dass zB. ist auch das Fazit des Verfassers folgendes Werkes, der auch als Quelle aufgeführt wird: Florin Curta - The Making of the Slavs: History and Archaeology of the Lower Danube Region, C. 500–700; Cambridge 2001.




    Justinian, mit vollem Namen Flavius Petrus Sabbatius Iustinianus, war romanisierter lllyrer oder Thraker aus Tauresium, Präfektur Illyricum. Seine Muttersprache war Lateinisch. Die "akademischen Quellen" welche ihn als "Slawen" darzustellen versuchen, stammen wahrscheinlich aus deinem Land..

    Wie sind die Slawen denn sonst auf den Balkan gekommen, wenn nicht durch eine Landnahme? Etwa mit einem Raumschiff? Oder sind die Slowenen, Kroaten, Bulgaren (Fyromer), Pomaken etc. auf einmal keine eingewanderten Slawen mehr, sondern autochton? Hör auf hier Stuss zu verbreiten File mou, im Ernst.. du machst dich lächerlich.

    Heraclius

  6. #236
    Avatar von Heraclius

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    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    Wie also soll der Wikipedia Artikel historisch gesehen als korrekt angesehen werden?


    Die slawische Landnahme auf dem Balkan ist eine wissenschaftlich bewiesene Tatsache - Punkt! Mindestens habe ich bis anhin in keinem westeuropäischen oder deutschen Geschichtsbuch eine konträre Darstellung finden können. Kaufe das Buch was ich dir empfohlen habe, und da kannst du es nachlesen. Theiss ist ein guter und seriöser deutscher Verlag.

    Heraclius

  7. #237
    Avatar von Zoran

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    Zitat Zitat von Heraclius Beitrag anzeigen
    Die slawische Landnahme auf dem Balkan ist eine wissenschaftlich bewiesene Tatsache - Punkt! Mindestens habe ich bis anhin in keinem westeuropäischen oder deutschen Geschichtsbuch eine konträre Darstellung finden können. Kaufe das Buch was ich dir empfohlen habe, und da kannst du es nachlesen. Theiss ist ein guter und seriöser deutscher Verlag.

    Heraclius
    Du irrst, es ist gar nichts bewiesen. In eurer Vorstellungskraft und Ppropaganda mag das zutreffen. Nicht aber in der Wissenschaft.

  8. #238
    Avatar von Zoran

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    Zitat Zitat von Heraclius Beitrag anzeigen
    Justinian, mit vollem Namen Flavius Petrus Sabbatius Iustinianus, war romanisierter lllyrer oder Thraker aus Tauresium, Präfektur Illyricum. Seine Muttersprache war Lateinisch. Die "akademischen Quellen" welche ihn als "Slawen" darzustellen versuchen, stammen wahrscheinlich aus deinem Land..

    Wie sind die Slawen denn sonst auf den Balkan gekommen, wenn nicht durch eine Landnahme? Etwa mit einem Raumschiff? Oder sind die Slowenen, Kroaten, Bulgaren (Fyromer), Pomaken etc. auf einmal keine eingewanderten Slawen mehr, sondern autochton? Hör auf hier Stuss zu verbreiten File mou, im Ernst.. du machst dich lächerlich.

    Heraclius

    Ich ahnte schon das du sowas nicht weißt.

    Ist halt bitter irgendjemand was näher bringen zu wollen, wenn er von vorne herein abwiegelt...

    Upravda war Slawe, der sich einen romanisierten Namen gab als er den Thron bestiegen hat.

    The History of the Decline and Fall ... - Edward Gibbon - Google Bücher

    http://books.google.mk/books?id=2X8L...pravda&f=false

  9. #239
    Avatar von Heraclius

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    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    Ich ahnte schon das du sowas nicht weißt.

    Ist halt bitter irgendjemand was näher bringen zu wollen, wenn er von vorne herein abwiegelt...

    Upravda war Slawe, der sich einen romanisierten Namen gab als er den Thron bestiegen hat.

    The History of the Decline and Fall ... - Edward Gibbon - Google Bücher

    History of the Byzantine Empire. 2 - Aleksandr A. Vasil&ev - Google Bücher



    Komm hör auf mit deinen MK-Quellen... Die zählen hier nicht. Justinian war Römer!

    Heraclius

  10. #240
    Avatar von Heraclius

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    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    Du irrst, es ist gar nichts bewiesen. In eurer Vorstellungskraft und Ppropaganda mag das zutreffen. Nicht aber in der Wissenschaft.


    Hier, die Westslawen standen im Frühmittelalter nach der slawischen Wanderung an der Elbe und an der Grenze zu Dänemark. Ist das auch meine "Vorstellungskraft", oder nur "griechische Propaganda"?

    Wenden

    Heraclius

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