BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Erweiterte Suche
Kontakt
BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Benutzerliste

Willkommen bei BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen.
Seite 5 von 7 ErsteErste 1234567 LetzteLetzte
Ergebnis 41 bis 50 von 65

Makedonische Zeitungsartikel

Erstellt von hippokrates, 28.04.2012, 14:12 Uhr · 64 Antworten · 5.149 Aufrufe

  1. #41

    Registriert seit
    02.11.2011
    Beiträge
    3.316
    Zitat Zitat von mk1krv1 Beitrag anzeigen
    na wieso woll?? griechenland zahlt schon seit der unabhängigkeit mazedoniens den medien geld ,das die antike makedonier als griechen reklammieren...kein wunder das griechenland pleite ist
    Made in FYROM

  2. #42

    Registriert seit
    02.11.2011
    Beiträge
    3.316
    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    Der Eigentümer einer Sache kann, soweit nicht das Gesetz oder Rechte Dritter entgegenstehen, mit der Sache nach Belieben verfahren und andere von jeder Einwirkung ausschließen.

    Ist unser gutes Recht!

  3. #43
    Avatar von alex281290

    Registriert seit
    19.12.2011
    Beiträge
    937
    na wieso woll?? griechenland zahlt schon seit der unabhängigkeit mazedoniens den medien geld ,das die antike makedonier als griechen reklammieren...kein wunder das griechenland pleite ist
    Von euch lassen wir uns- was Propaganda angeht - garnichts erzählen.
    Halt du mal ruhig an deiner Traumwelt fest, hast nen rosigen Weg vor dir.

  4. #44

    Registriert seit
    02.11.2011
    Beiträge
    3.316
    Zitat Zitat von mk1krv1 Beitrag anzeigen
    FYROMS Märchensammlung Indentität aus 1001 Nacht

  5. #45

    Registriert seit
    02.11.2011
    Beiträge
    3.316
    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen

    FYROMS Märchensammlung Indentität aus 1001 Nacht


  6. #46

    Registriert seit
    02.11.2011
    Beiträge
    3.316
    Zitat Zitat von mk1krv1 Beitrag anzeigen
    falsch ,du solltest wissen das während des 20. ,19. jahrhundert die mazedonier oft als bulgaren bezeichnet wurden...deswegen wurden die mazedonier auf ethnischen mappen oft als bulgaren eingezeichnet...natürlich stimmt das nicht und natürlich existieren auch ethnischen mappen wo man ganz klar sehen kann das mazedonier ein eigenes volk waren und noch immer sind


    FYROMS Märchensammlung Indentität aus 1001 Nacht

  7. #47

    Registriert seit
    02.11.2011
    Beiträge
    3.316
    Zeitungsartikel

    Identität aus 1001 Nacht hört sich für viele sehr verwirrend an, doch im eigentlichen Sinne ist das sehr einfach zu erklären. Hier geht es um den Konflikt zwischen Griechenland und der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien, der für viele West-Europäer unverständlich scheint, aber eigentlichen doch sehr verständlich ist. Wie wir wissen,



    Identität aus 1001 Nacht hört sich für viele sehr verwirrend an, doch im eigentlichen Sinne ist das sehr einfach zu erklären. Hier geht es um den Konflikt zwischen Griechenland und der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien, der für viele West-Europäer unverständlich scheint, aber eigentlichen doch sehr verständlich ist.Wie wir wissen, haben wir hier zwei Völker, die sich um einen Namen streiten. Um den Namen “Mazedonien/Makedonien”, denn die EJRM beharrt seit ihrer Unabhängigkeitserklärung 1991 auf den Namen “Republik Mazedonien”, was wiederum Griechenland nicht zugelassen hat und heute noch nicht akzeptiert. Wieso dem so ist? Ganz einfach:
    Die EJRM gibt als Grund vor: “Griechenland hätte Angst vor Gebietsansprüchen die, die EJRM stellen könnte, wenn Griechenland den jungen Staat mit dem Namen Makedonien anerkennen würde”. Das ist aber nicht der besagte Grund, denn man muss sich doch mal dieses Szenario durch den Kopf gehen lassen. Man stelle sich vor, dass die EJRM Gebiete beanspruchen (da ja im griechischen Teil eine Provinz Namens Makedonien existiert) würde. Könnte Griechenland einen so jungen Staat, der militärisch eindeutig schwächer ist, wirklich ernst nehmen? Es handelt sich ja um einen Staat, der finanziell am Boden liegt und nicht aus eigener Kraft einen Krieg führen könnte. Also hinkt dieses Argument gewaltig. Es existieren andere Gründe, die für das griechische Volk von höchster Bedeutung sind…
    Die Historische Angliederung
    Seit der Unabhängigkeit der EJRM, versucht dieser junge Staat die makedonische Geschichtsschreibung, die ja international als griechisches Kapitel zählt, für sich zu beanspruchen. Angefangen hat es mit der Flagge der EJRM, auf dem der Stern von Vergina zu sehen war. Dieses Symbol ist seid tausenden von Jahren als hellenisches Symbol bekannt, wird aber von einem Staat, der ein paar Jahre zuvor noch Teil von Jugoslawien war, beansprucht und somit automatisch enthellenisiert. Weil Griechenland so etwas nicht dulden konnte, verübten sie ein Handels-Embargo gegen die EJRM, damit ihre Forderung (die Flagge zu ändern) so schnell wie möglich durchgeführt werden sollte, was im Nachhinein auch geschah.
    Weiter spitzete sich dich Sache zu als sie die Geschichtsschreibung verdrehten: Alexander der Große wurde zu Alexander der Makedone, was ja eigentlich nicht falsch ist, aber weil sich eben die Bevölkerung in der EJRM als Makedonen sehen, wird automatisch das Kapitel “Alexander” den Griechen abgesprochen und ein Teil des jugoslawischen Staates. Hinzu kommt noch, dass Denkmäler und Statuen von hellenischen Helden wie Alexander in Skopje errichtet worden sind oder auch der internationale Flughafen von Skopje in “Alexander the Great Airport” umbenannt wurde. Das sind ganz klar historische Ansprüche an Griechenland, die nicht akzeptiert werden können. Wieso kann das nicht akzeptiert werden?
    Geschichte ist der Herzschlag
    Auf was die Griechen stolz sein können ist nun mal die über 3000 Jahre alte Geschichte. Das griechische Volk ist ein sehr emotionales Volk, das gerne nachtrauert wie man es bei vielen griechischen Nationalisten zu sehen bekommt, wenn es um alte, griechische Gebiete geht wie Konstantinopel, Smyrna, schwarze Meer und andere geht.
    Griechen haben sehr viel verloren in den letzten Jahrhunderten und das, was ihnen geblieben ist, ist nun einmal ihre Identität, ihr Nationalgefühl bzw. Volksgefühl, was sie stets in ihren Herzen behalten und ihnen auch keiner so leicht weg nehmen kann. Es gibt aber eine Nation die sich gerne ein Stück vom Kuchen nehmen will und das ist die EJRM. In diesem Land leben überwiegend slawische Gruppen, die Ursprünglich im sechste Jahrhundert nach Christus nach Makedonien kamen (der Anfang einer neuen Zeitepoche, die Antike war vorbei) und ein hoher Anteil (25 Prozent) von Albanern. Dieses Land hat eine Einwohnerzahl von etwa zwei Millionen. Die Muttersprache wird in diesem Land “Mazedonisch” genannt, obwohl sie eine eng verwandte Sprache des Bulgarischen ist.
    Wie die Schrift entstanden ist kann man hier nachlesen:

    - Schaffung einer eigenen Sprache mit einem kyrillischen Alphabet, das etwas von der bulgarischen Version abweicht (1945–46); als Grundlage des Standardmakedonischen wurde ein Dialekt ausgewählt, der vom Standardbulgarischen so weit wie möglich entfernt war;
    - ein auf dieser neuen Sprache aufbauendes S

    - eine makedonische orthodoxe Kirche wurde gegründet, die sich 1967 für unabhängig erklärte (was allerdings von den anderen Orthodoxien nicht anerkannt wurde und wird).
    - Aufgrund der staatlichen Lenkung des Nationsbildungsprozesses in Makedonien (zuerst gab es einen makedonischen Nationalstaat, dann erst die Nation).
    Quelle: http://userpage.fu-berlin.de/~ulf/Skriptum.pdf
    Was auch sehr interessant ist, ist die Tatsache, dass “Slawische Mazedonier” von den Bürgern der EJRM nicht akzeptiert werden. Sie sehen sich nicht als Slawen an, obwohl sie eine slawische Sprache sprechen, deren Ursprung und kultureller Umgang slawisch ist. Sie hat keinen einzigen Bezug zum Makedonischen aus der Antike, obwohl sie die Antike ja für sich beanspruchen.
    Auch sehr interessant in diesem Zusammenhang ist die Definition des Volkes im EJRM von Professor Otto Kronsteiner:
    “Vor 1944 war man Makedonier nur der geographischen Herkunft nach, Bulgare aber nach dem Volkstum und der Sprache. So blieb bis heute bei allen makedonischen Emigranten in Bulgarien, Amerika, Australien oder sonstwo. Nach der Erfindung einer ‘makedonischen’ Schriftsprache durch kommunistische Funktionäre hat in der Republik Makedonien (damals sozialistische Republik Jugoslawiens) ein Ent- und Umnationalisierungsprozess eingesetzt, der zu einer völklichen und sprachlichen Verunsicherung von trauriger Qualität geführt hat. Die ursprüngliche Absicht, über das makedonische Sprach-Experiment eine gemeinsame jugoslawische Sprache zu schaffen, hat sich als Utopie erwiesen. Die (bulgarischen) Makedonier befinden sich heute auf einem Weg ohne Ziel. Ob sie ihn weitergehen oder zurückkehren sollen, müssen sie selbst entscheiden. Es gab in der Geschichte keinen Staat, der den heutigen Makedoniern Identität böte. Der Alexanders des Großen liegt zu weit zurück und war nicht slawisch. Alle Versuche, das, was bis 1944 als ‘bulgarisch’ bezeichnet wurde, rückwirkend in ‘makedonisch’ (im glottonymischen Sinn) wie die Volksliedsammlung der Brüder MILADINOV oder die Bibelübersetzung Methods umzubenennen, ist eine allzu offenkundige Fälschung …”
    Quelle: Prof. Otto Kronsteiner,Zeitschrift “DIE SLAWISCHEN SPRACHEN” (Band 33, 1993, Seite III-IV)
    Dass die EJRM historische Ansprüche auf hellenische Geschichte stellt, scheint wohl kein Geheimnis zu sein und genau aus diesem Grund wird Griechenland diese Republik niemals als Republik Makedonien oder gar als Makedonien anerkennen, da sie eben verschieden sind zu dem Volk der Makedonen. Meiner Meinung nach sollten sich die Slawen aus der EJRM zu dem bekennen, was sie sind, zum Slawentum und die Finger vom Hellenismus lassen. Das ist meine persönliche Meinung, darüber lässt sich sicherlich streiten.

  8. #48

    Registriert seit
    02.11.2011
    Beiträge
    3.316
    Vor 1944 war man Makedonier nur der geographischen Herkunft nach, Bulgare aber nach dem Volkstum und der Sprache. So blieb bis heute bei allen makedonischen Emigranten in Bulgarien, Amerika, Australien oder sonstwo. Nach der Erfindung einer ‘makedonischen’ Schriftsprache durch kommunistische Funktionäre hat in der Republik Makedonien (damals sozialistische Republik Jugoslawiens) ein Ent- und Umnationalisierungsprozess eingesetzt, der zu einer völklichen und sprachlichen Verunsicherung von trauriger Qualität geführt hat. Die ursprüngliche Absicht, über das makedonische Sprach-Experiment eine gemeinsame jugoslawische Sprache zu schaffen, hat sich als Utopie erwiesen. Die (bulgarischen) Makedonier befinden sich heute auf einem Weg ohne Ziel.

  9. #49
    Avatar von Zoran

    Registriert seit
    10.08.2011
    Beiträge
    27.754

  10. #50
    Yunan
    Man, was für eine Antwort. Wenn Zoranski nicht mehr weiterweiß, postet er irgendwelche "Freiheit oder Tod" oder "Bis in den Tod Mazedonier"-Phrasen.

    Finger in die Ohren, ganz laut anfangen zu singen bis alle keine Lust mehr haben und gehen, dann posten sie munter weiter, die FYROMskis. Wie kleine Schlümpfe, die den ganzen Tag nichts besseres zu tun haben als zu sagen, dass die Schlumpfenwelt nicht erfunden ist und sie die einzig wahre Welt ist.

    Ihr seid schon solche Rabauken. Ihr begreift nur heute noch nicht, welche Konsequenzen dieses Verhalten nach sich zieht.

Ähnliche Themen

  1. Antworten: 355
    Letzter Beitrag: 06.05.2016, 20:45
  2. makedonische frage!
    Von MIC SOKOLI im Forum Politik
    Antworten: 474
    Letzter Beitrag: 17.08.2014, 10:20
  3. Die albanisch-makedonische Frage
    Von Mudi im Forum Politik
    Antworten: 135
    Letzter Beitrag: 19.07.2012, 02:23
  4. Der makedonische Namensknoten
    Von hippokrates im Forum Politik
    Antworten: 96
    Letzter Beitrag: 07.12.2008, 22:13
  5. Die makedonische Verschwörung
    Von Nitec im Forum Politik
    Antworten: 8
    Letzter Beitrag: 28.11.2004, 17:43