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Regeln des Umgangs miteinander und Foren"politik"

Erstellt von Lilith, 03.07.2012, 18:26 Uhr · 533 Antworten · 30.146 Aufrufe

  1. #321
    Avatar von skorpion

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    Zitat Zitat von laola999 Beitrag anzeigen
    ... Das wäre so als ob sich die Franken abspalten würden und sich als Bayerische Nation sehen würden, aber die Bayern als Deutsche deklarieren würden.

    Wobei der Vergleich hinkt, da beide Deutsch sprechen und nicht der eine slawisch und der andere griechisch.

    ...
    Der Vergleich mit den Franken ist eigentlich gar nicht so schlecht, aber ich würde ihn anders interpretieren. Bekanntlich war das Reich der Franken einst recht groß und umfaßte weite Teile Deutschlands, Frankreichs und der BeNeLux-Länder. Von den Namen bis heute erhalten geblieben ist Franken als Landesteils Bayerns, eines Deutschen Bundeslandes und eben Frankreich, als souveräner Staat. Darüber hinaus gibt es den eher inoffiziellen Begriff "Moselfranken", der heute eigentlich nur noch adjektivisch gebraucht wird, wenn es um moselfränkische Dialekte geht (wie bspw. luxemburgisch). Darüber gibt es keinen Streit, jedenfalls nicht, daß ich wüßte.

    Auch die ehemals deutsche Gebiete östlich der Oder tragen noch ihre deutschen Namen, natürlich polonisiert (Śłąsk und Pomorze für Schlesien und Pommern zum Beispiel), gleichzeitig gibt es diesseits der Grenze Landkreise, die diese Namen auch beinhalten, bei Mecklenburg-Vorpommern sogar der Landesname.

    Es ist also nicht zwangsläufig, daß man so ein Kasperletheater deswegen veranstaltet.


  2. #322
    Avatar von Zoran

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    Zitat Zitat von laola999 Beitrag anzeigen
    Es geht nicht um bessere oder schlechtere Menschen Lilith.

    Slawische Grüße, was soll das denn?

    Mein Cousin ist mit einer Bulgarin verheiratet. Sie hat hier mit nichts angefangen, musste nebenbei Putzen um ihr Studium zu finanzieren, so wie viele von uns Gastarbeiter-Kindern. Aber sie musste zusätzlich Geld zu ihrer Mutter schicken, der Familie in Lovech helfen.

    Und heute arbeitet sie beim TÜV als Gruppenleiterin. Andersherum gibt es Griechen die hier aufgewachsen sind, alle Chancen hatten und nicht viel auf die Reihe bekommen haben. Und weiter. Jeder soll glücklich sein.

    Das hier das Wort slawisch fällt hat nichts mit menschlicher Qualität zu tun sondern damit, dass wir Makedonen aus Griechenland einfach nicht eine makedonische Ethnie anerkennen können. Das wäre so als ob sich die Franken abspalten würden und sich als Bayerische Nation sehen würden, aber die Bayern als Deutsche deklarieren würden.

    Wobei der Vergleich hinkt, da beide Deutsch sprechen und nicht der eine slawisch und der andere griechisch.

    Keine Ahnung wieso das slawisch als Angriff auf alle Slawen gewertet wird.

    Egal, es ist wie es ist.


    Makedonen aus Griechenland. Ist das eine eigene Ethnie?

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    Zitat Zitat von skorpion Beitrag anzeigen
    Der Vergleich mit den Franken ist eigentlich gar nicht so schlecht, aber ich würde ihn anders interpretieren. Bekanntlich war das Reich der Franken einst recht groß und umfaßte weite Teile Deutschlands, Frankreichs und der BeNeLux-Länder. Von den Namen bis heute erhalten geblieben ist Franken als Landesteils Bayerns, eines Deutschen Bundeslandes und eben Frankreich, als souveräner Staat. Darüber hinaus gibt es den eher inoffiziellen Begriff "Moselfranken", der heute eigentlich nur noch adjektivisch gebraucht wird, wenn es um moselfränkische Dialekte geht (wie bspw. luxemburgisch). Darüber gibt es keinen Streit, jedenfalls nicht, daß ich wüßte.

    Auch die ehemals deutsche Gebiete östlich der Oder tragen noch ihre deutschen Namen, natürlich polonisiert (Śłąsk und Pomorze für Schlesien und Pommern zum Beispiel), gleichzeitig gibt es diesseits der Grenze Landkreise, die diese Namen auch beinhalten, bei Mecklenburg-Vorpommern sogar der Landesname.

    Es ist also nicht zwangsläufig, daß man so ein Kasperletheater deswegen veranstaltet.


    Der Vergleich hinkt, Deutschland ist ein Bundesstaat.

  3. #323
    Avatar von Paokaras

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    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    Makedonen aus Griechenland. Ist das eine eigene Ethnie?

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    Der Vergleich hinkt, Deutschland ist ein Bundesstaat.

    Es gibt auch keine Bayern als Ethnie du dummdödel,oder Lombarde in Italien,oder Tiroler in Österreich

    und Deutschland ist ein beispiel von vielen.

  4. #324
    Avatar von Zoran

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    Zitat Zitat von Paokaras Beitrag anzeigen
    Es gibt auch keine Bayern als Ethnie du dummdödel,oder Lombarde in Italien,oder Tiroler in Österreich

    und Deutschland ist ein beispiel von vielen.

    Bayern ist ein gutes Beispiel, es existierte als eigene politische Einheit, als eigener Staat, mit eigener Nationalität, wohingegen eine politische Einheit "Griechenland" erstmals im 19. Jhdt ans Tageslicht erscheint.

    - - - Aktualisiert - - -

    Wohl noch nie die Bayernhymne gehört

    Gott mit dir, du Land der Bayern!

  5. #325
    Avatar von skorpion

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    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    Makedonen aus Griechenland. Ist das eine eigene Ethnie?

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    Der Vergleich hinkt, Deutschland ist ein Bundesstaat.
    Jeder Vergleich hinkt irgendwie, aber was spielt es für eine Rolle, ob sich die Verwaltungseinheit nun Bundesland, Provinz, Kanton, Region oder Grafschaft nennt?

  6. #326
    Avatar von Paokaras

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    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    Bayern ist ein gutes Beispiel, es existierte als eigene politische Einheit, als eigener Staat, mit eigener Nationalität, wohingegen eine politische Einheit "Griechenland" erstmals im 19. Jhdt ans Tageslicht erscheint.

    Winde dich doch net wie eine Schlange und weich vom Thema ab.Dein land gibts erst seit 1991 also lass mal dein gelaber


    Wie gesagt bezeichne dich wie du willst,aber verlange nicht das ich die anerkenne wenn du mich und die restlichen 2.5 Millionen Griechische Makedonen nicht anerkennst

  7. #327

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    Und irgendwann ist Bayern in Deutschland eingegliedert worden, so wie Makedonien in Griechenland.

    Was zusammen gehörte ist zusammen gekommen.

  8. #328
    Avatar von Zoran

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    Zitat Zitat von skorpion Beitrag anzeigen
    Jeder Vergleich hinkt irgendwie, aber was spielt es für eine Rolle, ob sich die Verwaltungseinheit nun Bundesland, Provinz, Kanton, Region oder Grafschaft nennt?

    Wenn jeder Vergleich hinkt, warum bezeichnest du dann den Vergleich als gut bzw als gar nicht so schlecht?

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    Zitat Zitat von laola999 Beitrag anzeigen
    Und irgendwann ist Bayern in Deutschland eingegliedert worden, so wie Makedonien in Griechenland.

    Was zusammen gehörte ist zusammen gekommen.


    Makedonien gehörte aber nie zu Griechenland. Das ist ja der entscheidende Moment. Selbst die Griechen sahen das so, aber heute will uns Athen was anderes verklickern

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Paokaras Beitrag anzeigen
    Winde dich doch net wie eine Schlange und weich vom Thema ab.Dein land gibts erst seit 1991 also lass mal dein gelaber


    Wie gesagt bezeichne dich wie du willst,aber verlange nicht das ich die anerkenne wenn du mich und die restlichen 2.5 Millionen Griechische Makedonen nicht anerkennst

    Mein Land wurde schon 800 v.Chr als legitime politische Einheit formiert.

    Noch bevor irgendjemand nur ein G von Griechenland, ein B von Bulgarien oder ein A von Albanien kannte.

    Da gab es schon Makedonien, und Makedonen.

  9. #329

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    Ja Zoran, Dein Land mit der Sprache und der Kultur gab es schon 800 v.Chr.

    Der erste Mensch in Makedonien hieß Zlatko.

  10. #330
    Avatar von Zoran

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    Zitat Zitat von laola999 Beitrag anzeigen
    Ja Zoran, Dein Land mit der Sprache und der Kultur gab es schon 800 v.Chr.

    Der erste Mensch in Makedonien hieß Zlatko.

    Fadenscheiniges Argument, aber tröste dich ruhig damit weiter.

    - - - Aktualisiert - - -

    Harilaos Trikoupis - Gr. Premier Minister von 1882 bis 1895

    "Wenn der große Krieg kommt, wird Mazedonien entweder griechisch oder bulgarisch, je nachdem wer gewinnt. Wenn es von den Bulgaren eingenommen wird, werden sie die Bevölkerung zu Slawen machen. Wenn wir es einnehmen, werden wir alle von ihnen zu Griechen machen".

    History of the Greek People, Ausgabe 14, Seite 18, Athens Publishing House

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