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Sammelthema Literatur: Makedonen und Makedonien

Erstellt von Makedonec do Koska, 14.02.2014, 12:08 Uhr · 669 Antworten · 33.410 Aufrufe

  1. #381
    Avatar von Poliorketes

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    Zitat Zitat von Kalampakiotis Beitrag anzeigen
    Was soll bitte daran ungewöhnlich sein? Griechenland war seit Jahrhunderten römisch und seit Anfang des 3 Jh. besitzt jeder freier Bürger im Reich das römische Bürgerrecht. Die sahen sich schlichtweg als Römer ind im Zuge der Christianisierung wurde die heidnische Bezeichnung Hellene für fast ein Jahrtausend verpönt.
    Man muss aber auch sagen das die Menschen im Osten sowie im Westen nach dem zusammenbruch des Weströmischen reiches und durch das ganze Mittelalter hinweg durchaus unterschieden haben von einem Latainischen Römer und von einen Griechischen Römer bzw. Rhomäer.

    Bezeichnungen für die Griechen ? Wikipedia

    "Im Jahre 800 krönte
    Papst Leo III.Karl den Großen zum römischen Kaiser, womit er die den oströmischen Kaiser nun offiziell nicht mehr als römischen Kaiser anerkannte. Nach Ansicht der Franken transferierte das Papsttum die römisch-kaiserliche Autorität in legitimer Weise von den Griechen zu den Deutschen.[36] Dies entfachte einen Namenskrieg zwischen dem bereits bestehenden Oströmischen und dem durch die Franken neu gegründeten Römischen Reich im Westen. Da bereits ein Kaiser in Konstantinopel existierte, erkannte man ihm im Westen von nun an die römische Nachfolge schlicht mit der Begründung ab, dass die Griechen angeblich nichts mit dem römischen Vermächtnis gemein hätten. So heißt es in einer Botschaft von Papst Nikolaus I. an den oströmischen Kaiser Michael III., dass er nicht mehr 'Kaiser der Römer' genannt werde, weil die Römer, deren Kaiser er sein wolle, doch faktisch Barbaren für ihn seien..[37]
    Fortan nannten die Franken den Kaiser im Osten
    Kaiser der Griechen und dessen Land Griechisches Reich, um auf diese Weise beide römische Titel dem fränkischen König vorzubehalten.
    Der Untergang des Weströmischen Reichs im Jahre 476 verstärkte bei den Völkern des Oströmischen Reichs die Verbundenheit zum Christentum und, mehr als je zu vor, zum Römertum. Obwohl sie ihre Regierung nun nicht mehr mochten als vorher, so wurde sie zumindest von den Griechen unter ihnen nicht mehr als fremd angesehen, da sie endgültig nicht mehr in Händen der italischen Latiner war."

  2. #382
    Avatar von Metho

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    Zitat Zitat von Heraclius Beitrag anzeigen
    Klar. Wie gehts eigentlich mit deiner Erkrankung?

    Heraclius
    Besser! Danke dir....bin heute wieder nach Hause gekommen....

  3. #383
    Avatar von Heraclius

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    Zitat Zitat von Palaiologos XI Beitrag anzeigen
    Man muss aber auch sagen das die Menschen im Osten sowie im Westen nach dem zusammenbruch des Weströmischen reiches und durch das ganze Mittelalter hinweg durchaus unterschieden haben von einem Latainischen Römer und von einen Griechischen Römer bzw. Rhomäer.

    Bezeichnungen für die Griechen ? Wikipedia

    "Im Jahre 800 krönte
    Papst Leo III.Karl den Großen zum römischen Kaiser, womit er die den oströmischen Kaiser nun offiziell nicht mehr als römischen Kaiser anerkannte. Nach Ansicht der Franken transferierte das Papsttum die römisch-kaiserliche Autorität in legitimer Weise von den Griechen zu den Deutschen.[36] Dies entfachte einen Namenskrieg zwischen dem bereits bestehenden Oströmischen und dem durch die Franken neu gegründeten Römischen Reich im Westen. Da bereits ein Kaiser in Konstantinopel existierte, erkannte man ihm im Westen von nun an die römische Nachfolge schlicht mit der Begründung ab, dass die Griechen angeblich nichts mit dem römischen Vermächtnis gemein hätten. So heißt es in einer Botschaft von Papst Nikolaus I. an den oströmischen Kaiser Michael III., dass er nicht mehr 'Kaiser der Römer' genannt werde, weil die Römer, deren Kaiser er sein wolle, doch faktisch Barbaren für ihn seien..[37]
    Fortan nannten die Franken den Kaiser im Osten
    Kaiser der Griechen und dessen Land Griechisches Reich, um auf diese Weise beide römische Titel dem fränkischen König vorzubehalten."




    Diese mittelalterlichen Diskussionen mit dem Papst, den Deutschen (resp. den Franken) und den Franzosen waren nur politischer Firlefanz. Tatsächlich stand der Kaiser in Konstantinopel ungebrochen in Kontinuität zum Kaisertum, und niemand anders in Europa, und dies wird mittlerweile historisch auch so anerkannt. Deswegen musste man im Westen auch diese ganzen Konstrukte erfinden wie die "Salbung" durch den Papst und so um sich zu legitimieren. Der Begriff "Römer" im Osten beinhaltete aber anders als im Westen keine ethnische Valenz, sondern eine rein Politische.

    Heraclius

  4. #384
    Avatar von Kalampakiotis

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    Zitat Zitat von Heraclius Beitrag anzeigen
    Diese mittelalterlichen Diskussionen mit dem Papst, den Deutschen (resp. den Franken) und den Franzosen waren nur politischer Firlefanz. Tatsächlich stand der Kaiser in Konstantinopel ungebrochen in Kontinuität zum Kaisertum, und niemand anders in Europa, und dies wird mittlerweile historisch auch so anerkannt. Deswegen musste man im Westen auch diese ganzen Konstrukte erfinden wie die "Salbung" durch den Papst und so um sich zu legitimieren. Der Begriff "Römer" im Osten beinhaltete aber anders als im Westen keine ethnische Valenz, sondern eine rein Politische.

    Heraclius
    Bei Namensfragen heißt es halt:

    Don't mess with the Greeks

  5. #385
    Avatar von Makedonec do Koska

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    Georg Grote - Filip und Alexander waren keine Griechen sondern Makedonier!

    Labels: Alexander I, Alexander III, Antike, Filip II, Geschichte, Literatur

    Einleitung

    Wer war Georg Grote?
    George Grote (* 17. November 1794 in Clay Hill bei Beckenham, heute London; † 18. Juni 1871 in London) war ein englischer Althistoriker. ... Im Dezember 1832 für London ins Parlament gewählt, schloss er sich der radikalen Partei an und stellte sich. besonders die Einführung der geheimen Abstimmung (Ballot) zur Aufgabe, die er alljährlich beantragte. Da es ihm indes nicht gelang, den Widerstand der Konservativen und eines großen Teils der Whigs zu besiegen, so legte er 1841 sein Mandat nieder und trat anderthalb Jahre später auch vom Bankgeschäft zurück, um sich lediglich mit der Ausarbeitung seiner History of Greece (London 1846-56, 12 Bde. nebst 2. Bdn. Exkurse; 5. Aufl. 1883, 12Bde.; deutsch, 2. Aufl., Berlin 1880, 4 Bde.; die Abschnitte Mythologie und Antiquitäten daraus besonders übersetzt von T. Fischer, Leipzig 1856-60, 4 Bde.) zu beschäftigen, die er schon 1823 begonnen, und die sich ebenso durch Gründlichkeit der Forschung wie durch Popularität und Schönheit der Darstellung auszeichnet. Sie umfasst die ganze Zeit von den ersten Anfängen des Griechenvolkes bis zum Tod Alexanders des Großen. ...
    Quelle-Wikipedia


    Auszug aus dem Buch von Grote:
    HISTORY OF GREECE
    CHAPTER XCI
    ...Alexander (born in July 356 BC) like his father Philip, was not a Greek, but a Macedonian and Epirot*, partially imbued with Grecian sentiment and intelligence. It is true that his an­cestors, some centuries before, had been emigrants from Argos**; but the kings of Macedonia had long lost all trace of any such peculiarity as might originally have distinguished them from their subjects. The basis of Philip’s characterwas Macedonian, not Greek : it was the self-will of a barbarian prince, not the ingenium civile, or sense of reciprocal obligation and right in society with others, which marked more or less even the most powerful members of a Grecian city, whether oligarchical or democratical. If this was true of Philip, it was still more true of Alexander, who inherited the violent temperament and head­strong will of his furious Epirotic mother Olympias. ...
    Anmerkungen:
    * Halb-Epirote aufgrund der Herkunft der Mutter von Alexander III aus dem Geschlecht der Epiroten
    **Grote verwechselte wie viele vor ihm den Geburtsort der Vorfahren Alexanders, Argos, den er mit dem Argos im Peloponnes gleichsetzt, tatsächlich stammten die Könige Vorgänger von Alexander III und Filip II aus Argos im Orestikon im Süden des damaligen makedonischen Reiches, Bitte beachten sie dazu folgenden Artikel auf unserem Blog, der die Hintergründe der historischen Verwechslung zeigt: Alexander I von Makedonien und seine real-mythologische Herkunft.


    Das ganze Werk von Grote finden Sie hier: HISTORY OF GREECE

  6. #386
    Avatar von Hellenic-Pride

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    Der Obertroll ist wieder da

  7. #387
    Avatar von Makedonec do Koska

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    Zitat Zitat von Hellenic-Pride Beitrag anzeigen
    Der Obertroll ist wieder da


    Der Obertroll ist immer noch da?

  8. #388
    Avatar von blacksea

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    Welcome back Macedonian-Pride

  9. #389
    Avatar von Achillis TH

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    Man Vermutet das Grab von Alexander des Größen in Amphipolis .

  10. #390
    Avatar von Hellenic-Pride

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    Zitat Zitat von Macedonian-Pride Beitrag anzeigen
    Der Obertroll ist immer noch da?
    Ich trolle nicht, mein Bester ... vielleicht wirst du uns aber erklären können, was Grotes Aussage, welche schon längst überholt ist, für euch Slawen FYROMs für eine Bedeutung hat? Er trennt wohlgemerkt Makedonen von den anderen Griechen ... was habt ihr Slawen nun damit am Hut?

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