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Sammelthema Literatur: Makedonen und Makedonien

Erstellt von Makedonec do Koska, 14.02.2014, 12:08 Uhr · 669 Antworten · 34.989 Aufrufe

  1. #661
    Avatar von Makedonec do Koska

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    Zitat Zitat von Hyperion Beitrag anzeigen
    Entschuldige falls du dich durch meine Aussage angegriffen fühlst, das war keineswegs meine Absicht. Allerdings ist F.Y.R.O.M ja kein abwegiger Begriff der für mich gleichgestellt ist mit Mazedonien, ansonsten kannst du mich gerne Aufklären.

    F.Y.R.O.M nicht, ist eh nur ein Präfix ohne Aussage, denn ob ehemalig oder bestehend ,das interessiert nur die politisch motivierten Griechen hier. Es geht vielmehr um den Begriff Fyromer, es gibt keine Fyromer, denn das ist eine künstliche Bezeichnung für das makedonische Volk aus der Republik Makedonien Denn lässt du FY weg, was hat mann da? Richtig, die R.O.M, und darum geht es! Ganz egal ob wir Makedonen über 40 Jahre als Teilrepublik Jugoslawiens waren. Die Zeiten sind vorbei, nur manche sind eben an dem ehemaligen hängengeblieben.

    Jedem das seine!

    PS: Ich verzeihe dir

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Achillis TH Beitrag anzeigen
    Du Aus Fyrom aber kein Makedonen/Grieche.

    Du Gurke/Prosfyge aus FOROG, aber keine Makedone/Makedone

  2. #662
    Avatar von Makedonec do Koska

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  3. #663
    Avatar von Makedonec do Koska

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    Makedonien in der Schedelsche Weltchronik aus Nürnberg - 1493

    Samstag, Juni 25, 2016 Geschichte , Literatur , Neu




    Die 1493 in Nürnberg erschienene, universalhistorische Darstellung der Weltgeschichte, die der Nürnberger Stadtarzt und Humanist Hartmann Schedel (1440-1514) zusammengestellt hatte. Die Chronik erschien in einer lateinischen und einer deutschen Ausgabe, die beide reich illustriert waren. Die Illustrationen, die bis heute zur Beliebtheit der Chronik beitragen, bieten vielfach die ältesten authentischen Abbildungen von Städten. Wobei die Darstellung der für uns interessanten makedonischen Stadt ein fiktive Zeichnung ist.


    Die Weltchronik ist eine universalhistorische Darstellung der Weltgeschichte. Sie bietet von Anbeginn der Welt bis zum Jahr 1492/1493 in chronologischer Abfolge außer historischen Ereignissen und Personen auch Wundererscheinungen, Sensationsberichte und geographische Informationen, insbesondere zu Städten und Gegenden.


    Die Unterteilung folgt den "Etymologiae" des Isidor von Sevilla (gest. 636) in sechs Weltaltern. Schedel erweitert das Schema um zwei zusätzliche: das siebte Zeitalter mit dem Kommen des Antichristen und das letzte Zeitalter mit dem Jüngsten Gericht. Das sechste Weltalter von Christi Geburt bis in Schedels Gegenwart, zu dem auch zwei Anhänge gehören, macht etwa die Hälfte des Gesamtumfangs aus.


    Schedels Hauptquelle war das "Supplementum chronicarum" des Italieners Jacobus Foresta (1434-1520) di Bergamo (Haitz). Er bediente sich aber noch diverser anderer, insbesondere italienischer Quellen, beispielsweise von Eneas Silvio Piccolomini (der spätere Papst Pius II. [reg. 1458-1464]), von dem auch der Annex "Europa" stammt, den der Arzt und Humanist Hieronymus Münzer (um 1437/1447-1508) für die Weltchronik bearbeitete.





    QUELLE Buchseiten: Klassik Stiftung Weimar


  4. #664

  5. #665
    Avatar von Makedonec do Koska

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    Macedonian revolutionaries collecting explosives - 1903

    Montag, August 01, 2016 Alte Bilder , Balkankriege , English , Neu


    Macedonian revolutionaries collecting explosives in preparation for the Ilinden Uprising. Illustration of the Macedonian Uprising printed in the french newspaper "Le Pelerin" 6th of September, 1903.





  6. #666
    Avatar von Makedonec do Koska

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    Florus unterscheidet zwischen der makedonischen und griechischen Nation

    Sonntag, November 06, 2016 Antike , Filip V , Geschichte , Literatur , Neu , Rom




    Ein wichtiges Zeugnis, in der stetigen Diskussion ob die antiken Makedonier tatsächlich Griechen gewesen sein sollen, hinterläßt uns Lucius Annaeus Florus. Schon im zweiten Jahrhundert differenzierte er die Makedonier und Griechen - verständlich, die Makedonier wurden erst in der Neuzeit gräzisiert und dieser Prozess ist noch immer im Gange. Deshalb sind Authoren aus der Antike wichtig, die wie Florus uns Zeugnisse in dieser Frage hinterlassen haben.



    Wer war Florus?
    Florus war ein römischer Historiker in der Zeit der Kaiser Trajan (98–117) und Hadrian (117–138). Er wird von manchen Quellen mit dem Dichter Publius Annius Florus identifiziert.
    Er stellte um 120 eine kurze Skizze der Geschichte Roms in zwei Bänden (in anderer Zählung vier Bücher) von der Gründung der Stadt bis zur Varusschlacht im Jahr 9 n. Chr. zusammen, wobei er sich vor allem auf Livius, Sallust, Lucan, Seneca d.Ä. und Tacitus stützt. Das Werk, die Epitoma de Tito Livio bellorum omnium annorum DCC libri duo, ist in einem bombastischen und rhetorischen Stil geschrieben, und mehr eine Lobschrift auf die Größe Roms, dessen Leben in die vier Abschnitte Kindheit, Jugend, Erwachsenen- und Greisenalter aufgeteilt ist. Es weist häufig geographische und chronologische Fehler aus, wurde aber dennoch im Mittelalter viel benutzt. QUELLE-Wiki

    In Buch 1 der Epitome beschreibt Florus den ersten makedonischen Krieg, als Rom und Makedonien sich im Kriegszustand befanden. In Kapitel 23 lesen wir:
    "Nach der Eroberung Karthagos schämte sich keine Nation, besiegt zu werden. Die Völker von Makedonien, Griechenland, Syrien und allen anderen Ländernfolgten unmittelbar nach Afrika, als wären sie durch die Flut und den Strom des Glücks getragen."
    Wir sehen das Florus die Völker von Makedonien und Griechenland separat aufzählt und deutlich differenziert. Weiter im nächsten Passus heißt es:
    "Von all diesen waren die Makedonier die ersten, ein Volk das einst auf impereailsche Macht ausgerichtet war; Und so, obwohl zur Zeit König Philipp V den Thron inne hatte, fühlten sich die Römer dennoch als ob sie gegen König Alexander kämpften."
    Florus bezeichnet die Makedonier wiederholt als eigenes Volk.

    In Kapitel 28 ist das Thema der zweite makedonische Krieg, auch dort lesen wir das Florus die Makedonier als eigenständiges Volk deklariert:
    "Während Nation nach Nation in der Katastrophe des syrischen Krieges beteiligt war, erhob Makedonien wieder sein Haupt. Die Erinnerung an ihre ehemalige Größe spornte das tapfere Volk zum Handeln an. Auch Philip war von seinem Sohn Perseus nachgefolgt worden, der glaubte, daß er mit dem hohen Ansehen der Nation, die Makedonien, einmal errungen hatte, für immer errungen bleiben sollte. Unter seiner Führung erhoben sich daher die Makedonier viel stärker als unter seinem Vater."
    Hier scheint Florus voll der Zuneigung zu den Makedonen verfallen zu sein, dies ist aber für unsere Frage irrelevant. Offensichtlich, und für uns von primärer Bedeutung, sind die deutlichen Klassifizierungen der Makedonier als eigenständiges Volk und Nation.
    Anhand dieser Zeugnisse aus dem 2. Jahrhundert ist es schwer nachvollziehbar wie man noch die Courage besitzen kann die Makedonier als Griechen zu bezeichnen!


    Im Anschluss Auszüge der Epitome und der oben zitierten Abschnitte von Florus aus der Webseite der Uni Chicago:

    Lucius Annaeus Florus

    THE TWO BOOKS OF THE EPITOME, EXTRACTED FROM TITUS LIVIUS,
    OF ALL THE WARS OF SEVEN HUNDRED YEARS

    Book I
    XXIII. The First Macedonian War
    II, 7 After the conquest of Carthage, no nation felt ashamed of being conquered. The peoples of Macedonia, Greece, Syria and all the other countries immediately followed in the wake of Africa, as if borne along by the flood and torrent of fortune.
    2 Of all these the first were the Macedonians, a people who had once aimed at imperial power; and so, though at the time King Philip occupied the throne, the Romans nevertheless felt as if they were fighting against King Alexander.
    3 The Macedonian War gained importance rather from its name than from any consideration of the nation with whom it was waged.
    4 The original cause of the war was a treaty by which Philip had joined himself in alliance with Hannibal at a time when he had long been dominating Italy. Subsequently an additional pretext was afforded when the Athenians implored help against the injuries of the king, who was venting his fury, beyond any rights which victory conferred, on their temples, altars and even sepulchres.
    5 The senate resolved to grant help to such important suppliants; for by this time kings and leaders, peoples and nations of the world were beginning to seek protection from this city.
    6 In the consulship of Laevinus,1 therefore, the Roman people first entered the Ionian Sea and coasted along all the shores of Greece with their fleet in a kind of triumphal procession;
    7 for they bore in the front of their vessels the trophies of Sicily, Sardinia, Spain and Africa, and the bay tree p117which sprouted on the prow of the flagship promised certain victory.
    8 Attalus, king of Pergamon, was there of his own accord to help us; the Rhodians were there, a naval people who spread consternation everywhere at sea with their ships, as did the consul on land with his horsemen and foot-soldiers.
    9 King Philip was twice defeated, twice driven into flight, twice despoiled of his camp; but nothing caused the Macedonians greater fear than the sight of their wounds, which, having been dealt not with darts or arrows or any Greek weapon but by huge javelins and no less huge swords, gaped wider than was necessary to cause death.
    10 Indeed under the leadership of Flamininus we penetrated into the mountains of the Chaonians, hitherto impassable, and the river Aous which flows through deep gorges, the very gates of Macedonia.
    11 To have effected an entrance into this country meant victory; for afterwards the king, who had never ventured to meet us in the field, was overwhelmed, near the hills which they call Cynoscephalae, in a single engagement which could hardly be called a regular battle.
    12 To Philip, then, the consul granted peace and restored to him his kingdom, and afterwards, that no foe might remain, subdued Thebes and Euboea and Lacedaemon, which attempted resistance under its tyrant Nabis.
    13 To Greece Flamininus restored its ancient constitution, that it might live under its old laws and enjoy its ancestral liberty.
    14 What joy there was, what cries of delight there were, when this proclamation was made, as it happened, at the quinquennial games in the theatre at Nemea! How they vied with one another in their applause! What flowers they showered upon the consul!
    15 Again and again p119they bade the herald repeat the declaration by which the liberty of Achaea was proclaimed; and they took as much delight in the consul's decision as in the most harmonious concert of pipes and strings.
    XXVIII. The Second Macedonian War


    II, 12 While nation after nation was involved in the disaster of the Syrian war, Macedonia again raised her head.
    2 The memory and recollection of its former greatness spurred that valiant people to action. Also Philip had been succeeded by his son Perses, who thought that it ill accorded with the high repute of the nation that Macedonia, once conquered, should remain for ever conquered.
    3 Under his leadership, therefore, the Macedonians rose with much more vigour than under his father. They had induced the Thracians to support their efforts and had thus tempered the Macedonian persistence with Thracian energy, and Thracian savagery with Macedonian discipline.
    4 A further advantage was the skill of their leader, who, having surveyed the topography of his territory from the summit of Mount Haemus, pitched his camp in an inaccessible spot, and so fortified his realm with arms and the sword that he seemed to have left no means of access except to an enemy who should descend from the sky.
    5 But the Roman people, under the consul Marcius Philippus,4 having entered the province and having carefully explored the approaches by the Lake of Ascuris and the Perrhaebian Mountains, p131effected an entrance over heights which seemed inaccessible even to birds, and by a sudden inroad surprised the king, who thought himself safe and feared no such attack.
    6 Such was his alarm that he ordered all his money to be thrown into the sea, lest it should be lost,5 and his fleet to be burned, lest it should be set on fire.
    7 Under the consul Paulus,6 after larger and more frequent garrisons had been established, other methods were used to take Macedonia by surprise through the remarkable skill and perseverance of the general, who threatened an attack at one point and broke through at another.
    8 His mere approach so alarmed the king that he did not dare to take an active part in the war, but committed the management of it to his generals.
    9 Being defeated, therefore, in his absence he fled to the sea, and to the island of Samothrace, relying on the well-known sanctity of the place, as though temples and altars could protect one whom his own mountains and arms had been unable to save.
    10 No king ever clung more tenaciously to the memory of the great position which he had lost. When he wrote to the Roman general as a suppliant from the temple in which he had taken refuge and signed the letter with his name, he added the title of king. On the other hand, no one ever showed more respect than Paulus for captured majesty.
    11 When his enemy came into his presence, he received him upon his tribunal, invited him to his own table, and warned his own children to respect Fortune whose power was so great.
    12 The triumph in honour of the conquest of Macedonia was among the most splendid which the Roman people ever held and witnessed. The spectacle occupied three days;
    13 on p133the first day the statues and pictures were displayed in procession, on the next day the arms and treasure, on the third day the captives, including the king himself, who seemed still to be dazed and stupefied by the suddenness of the disaster.
    14 But the Roman people had already received the glad news of the victory long before it was announced by the victorious general's despatches. For it was known in Rome on the very day on which Perses was defeated
    15 through the presence of two young men with white horses washing off dust and gore at the pool of Juturna. These brought the news, and were popularly believed to have been Castor and Pollux because they were twins, and to have taken part in battle because they were dripping with blood, and to come from Macedonia because they were still out of breath.



    QUELLE UCHICAGO.EDU

  7. #667
    Avatar von Makedonec do Koska

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    Kosta Shahov - Alexander der Große ist jedem Makedonier sein Stolz!

    19.-20. Jhdt. , Alexander III , Deutsch , Geschichte , Komiti , Neu




    Kosta Shahov war ein makedonischer Aktivist, Publizist; Mitglied der "Lozarsko" Bewegung und des Makedonischen Komitees. Er wurde am 6. Juli 1862 in Ohrid, Makedonien, geboren. In Sofia diplomierte Shahov und wirkte am Anfang in der Region von Ruse, Bulgarien.




    Am 21. Oktober 1888 begann Shahov in Ruse die Zeitung "Makedonija" heraus zu geben. Nach den ersten 25 Ausgaben die in Ruse veröffentlicht wurden kam es zu einer Pause die ab Juli 1889 ihr Ende fand. Ab 1893 wurde die Zeitung in Sofia veröffentlicht.

    In der ersten Ausgabe der Zeitung schrieb Shahov:
    "Wir Makedonier...dürfen unsere Heimat nicht vergessen und wir stehen in der Schuld an der Verbesserung der Situation zu arbeiten. Wir als Volk sind vor unseren Nachkommen verantwortlich."

    Shahovs Ziel war auch ein unabhängiges und selbstständiges Makedonien, dies erfahren wir aus dem Bericht von Kuzman Damjanovikj vom 4. März 1899. Damjanovikj befand sich im Hotel "Battenberg" in Sofia, dort waren auch makedonische Aktivisten zugegen unter ihnen auch Shahov. In der Diskussion nach dem zusammentreffen, wurde unter anderem fest gehalten:


    "Glaube nicht das die makedonischen Aufständischen für ein unabhängiges Makedonien kämpfen, um sich dann mit Bulgarien zu vereinigen. Gott bewahre! Das wird niemals passieren ...Wir die Makedonier, egal wo wir auch sind, egal was wir eine Schule besuchten oder wir erlernten werden nicht zulassen, dass Makedonien egal mit wem sich vereinigt. Sondern wir arbeiten daran das sich uns andere Provinzen anschließen. Wir, die Intelligenz Makedoniens, wir unterrichten nicht ... uns unterrichten immer noch Russen, Rumänen, Serben und Bulgaren...Nur, keiner von uns wird diesen ein Diener sein sondern wir werden uns unserer eigenen Herde anschließen...Wir haben ein glorreiches Element und unser Volk ist zäh und wenn es dann die Unabhängigkeit erlangt, wird Bulgarien eher Makedonisch als das Makedonien Bulgarisch wird... "
    In der Zeitung "Makedonija" (Nr. 4 vom 11.November 1888) lesen wir in der Einleitung, die nicht unterschrieben wurde aber mit ziemlicher Sicherheit aus der Feder des damals 26 jährigen Chefredakteurs Shahov stammt:
    "Unsere Heimat Makedonien hat eine Historie in seiner Vergangenheit, an welcher man ihre Macht und Größe erkennt - aber auch die politische Unterdrückung in dem mächtigen Osmanischen Reich...Heute, jeder Makedonier, der Alexander den Makedonier erwähnt: Wir hatten einst Alexander den Großen. Mit diesen Worten erinnert er sich an die Pracht und die Größe des makedonischen Reiches. Alexander der Makedonier steht vor dem Antlitz jedes Makedoniers als nationaler Stolz!"




  8. #668
    Avatar von Zoran

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    Alexander der Makedonier steht vor dem Antlitz jedes Makedoniers als nationaler Stolz


    Pozdrav

  9. #669
    Avatar von Makedonec do Koska

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    Kanchov: Griechen bezeichnen sich nicht als Makedonier - 1911


    Sonntag, Februar 19, 2017 19.-20. Jhdt., Ägäis Makedonien, Literatur, Problemkind Griechenland





    Vor etwa hundert Jahren bezeichneten sich die Griechen, ansässig im Süden Makedoniens, nicht als Makedonier. So laut Vasil Kanchov, er war ein bulgarischer Geograph, Ethnograph und Politiker.


    Kanchov war auch als Lehrer in den bulgarischen Schulen in Makedonien tätig, welche die Bulgaren im Zuge der Proagandaschlacht zwischen Serbien und Griechenland eröffneten um ihre Position und Ansprüche in Makedonien zu behaupten.
    Fast 11 Jahre war Kanchov in Makedonien tätig bis 1898, u.a. in Saloniki und Ser (Neugriechisch: Serres). Danach kehrte er nach Bulgarien zurück und begab sich in die Politik. In den Anfängen im Jahr 1902 wurde er Bildungsminister von Bulgarien, wurde aber später in seinem Büro bei einem Attentat getötet.


    Insgesamt verfasste Kanchov vier Bücher über Makedonien.
    Hier widmen wir uns einen kurzen Ausschnitt seines Buches "Orohydrography of Macedonia", welches allerdings posthumen im Jahre 1911 veröffentlicht wurde.


    In einer Passage schreibt Kanchov:
    "Die Griechen, welche im Süden der Region Makedonien leben, bezeichnen sich selbst nicht als Makedonier"





    Welch SCHOCK!!!!

  10. #670
    Avatar von Makedonec do Koska

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    Makedonier in der ersten Ungarischen Chronik Gesta Hungarorum - 13. Jahrhundert


    English, Geschichte, Mittelalter



    Gesta Hungarorum (deutsch „Taten der Ungarn“) ist der Name zweier geschichtlicher Werke (Gesta), die über die Ansiedlung der Ungarn etwa 895 nach Christus und das Frühmittelalter in Ungarn berichten.

    Über die Taten der Ungarn berichtete zuerst der Notar entweder von König Béla II. oder Béla III., Anonymus, im 12. Jahrhundert auf lateinisch. Der Autor befasste sich mit der Geschichte der Ungarn von ihrer Niederlassung bis zur Krönung Stephans I. In seinen Gesta sind zwar interessante Tatsachen über den Lebensstil der sich niederlassenden Ungarn zu lesen, doch an vielen Stellen ist die geschichtliche Beschreibung nicht authentisch, eher sagenhaft. Dazu gehören zum Beispiel erfundene Namen und die Beschreibungen märchenhafter Ereignisse.

    Das Original der Gesta Hungarorum ist nicht erhalten; eine Kopie aus dem 13. Jahrhundert wird in der Széchényi-Nationalbibliothek aufbewahrt.
    Quelle der Beschreibung: Wikipedia




    Latein:
    De ciuibus bulgarorum et macedonum.
    Transactis quibusdam diebus zuard et cadusa cum omni exercitu suo, eleuatis uexillis signiferis aquam danubij transnauigauerunt, et castrum borons ceperunt, deinde ad castrum scereducy iuerunt. Audientes hoc ciues bulgarorum et macedonum, tumerunt ualde a facie eorum. Tunc omnes incole illius miserunt nuntios suos cum donarris multis, ut terram sibi subiugarent, et filios suos in obsides traderunt. Zuard et cadusa paci fauentes et dona et obsides eorum accipientes eos quasi suum proprium populum in pace dimisserunt. Ipsi uero ceperunt ecuitare ultra portam Wacil, et castrum philippi regis ceperunt, deinde totam terram usque ad cleopatram ciuitatem sibi subiugauerunt. Et sub potestate sua habuerunt totam terram a ciuitate durasu usque ad terram rachy. Et zuardu in eadem terra duxit sibi uxorem, et populus ille qui nunc dicitur sobamogera, mortuo duce zuard in grecia remansit. Et ideo dictus est soba secundum grecos id est stultus populus, quia mortuo domino suo uiam non dilexit redire ad patriam suam.

    Ungarisch:

    A BOLGÁROK ÉS MACEDÓNOK NÉPEI
    Néhány napra rá Szovárd meg Kadocsa egész seregükkel együtt, magasra tartva jellel megjegyzett zászlójukat, átkeltek a Duna vizén, és elfoglalták Barancs várát, majd meg Szeredüc-vár alá vonultak. Mikor a bolgárok és macedónok népei ezt meghallották, erősen megijedtek tőlük. Erre annak a földnek lakosai mindvalahányan elküldötték követeiket sok ajándékkal, hogy a földet hódolva felajánlják, és fiaikat kezesül átszolgáltassák nekik. Szovárd meg Kadocsa békére készen mind az ajándékokat, mind a kezeseket elfogadták, s őket, mint a saját népüket, békében elbocsátották. Maguk pedig továbblovagoltak túl a Vaszil-kapun. Fülöp király várát bevették, majd Kleopátra városáig az egész földet meghódították, s hatalmuk alatt tartottak mindent Durazzó városától egészen Rácföldig. Szovárd ugyanezen a földön vett magának feleséget, és az a nép, melyet most Csaba-magyarjának mondanak, Szovárd vezér halála után Görögországban maradt. Mégpedig a görögök szerint azért mondták csobának, azaz ostoba népnek, mivel urának halála után nem volt kedve útra kelni, hogy hazájába visszatérjen.

    Englisch:

    Of the countrymen [civibus] of the Bulgarians and Macedonians
    Some days later, Zuard and Cadusa with their whole army, emblazoned standards aloft, crossed the water of the Danube and captured Barancs [Borons] castle, after which they went to the castle of Scereducy. Hearing this, the countrymen of the Bulgarians and Macedonians feared greatly before them. Then all the inhabitants of that land sent their envoys with many gifts, to surrender the land to them and hand over their sons as hostages. Zuard and Cadusa, inclining to peace and taking their gifts and hostages, left them in peace, as if they were their own people, and riding beyond the Wacil Gate [ultra portam Wacil], they took the castle of King Philip, then they conquered the whole land up to the city of Cleopatra [ad Cleopatram civitatem], and they had in their power the whole land from the city of Durazzo [Durasu] to the land of Rác [ad terram Rachy]. And Zuardu brought his wife to him into that land and the people, who are now called Sobamogera, remained after Duke Zuard’s death in Greece and they were thus called soba by the Greeks, that is stupid people, because with their lord dead they did not take the way home.




    PS: Was wissen diese Ungarn schon

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