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Skandal in der UNO - Antikes Makedonien wird gräzisiert.

Erstellt von Zoran, 28.09.2013, 10:29 Uhr · 1.220 Antworten · 51.595 Aufrufe

  1. #561

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Nikos Beitrag anzeigen
    Pontier stehen in der Regel dazu, dass sie Pontier sind und bezeichnen sich grundsätzlich auch so. Doch was sollen die Griechen gewesen sein, die vor dem
    Bevölkerungsaustausch in Makedonien gelebt haben? Mir ist bis heute nicht klar was ihr andauernd mit den Pontiern habt. Ich glaube ich bringt da einige
    Dinge gewaltig durcheinander.
    Es ist mir bewusst , dass es auch Griechen überwiegend in den multi-ethnischen Städten der Region Makedonien gab.
    Ist dir auch bewusst , dass viele Slawen re-hellenisiert wurden und das es danach wieder Zeiten gab , wo diese Gebiete wieder von Slawen zurückerobert wurden und es wieder eine Slawisierung gab.
    ein Beispiel:

    Wie fast ganz Südosteuropa wurde Epiros im 7. Jahrhundert von slawischen Stämmen erobert und besiedelt. Daher ist über die Region zwischen dem 7. und 9. Jahrhundert fast nichts bekannt, aber durch das Überdauern slawischer Ortsnamen bis heute ist ersichtlich, dass sie sich in großen Zahlen ansiedelten. Die Byzantiner behielten aber die Kontrolle über die Ionischen Inseln, die, zum Thema von Kephallenia zusammengefasst als Basis für das Wiedererstarken der Byzantiner auf dem Festland genutzt wurde, so dass die Region relativ früh wieder re-hellenisiert wurde.[1]
    In diesem Zusammenhang wurde das Thema von Nikopolis eingerichtet, auch wenn das genaue Entstehungsjahr unklar bleibt. Es wurde irgendwann zwischen 843 und 899 ins Leben gerufen, als es im Kletorologion des Philotheos belegt ist. Das wahrscheinlichste Datum ist irgendwann nach 886, unter der Regentschaft Leos VI. (regierte 886–912).[2][3] Sphragistische Hinweise lassen vermuten, dass das Thema aus einem alten (Turma) des Themas der Peloponnes entstanden ist.[2][4]
    Etwa 930 wurde das Thema von Bulgaren geplündert. 980 kehrten die Bulgaren unter Zar Samuil zurück und besetzten das ganze Gebiet bis zum Ambrakischen Golf. Obwohl das Gebiet vom byzantinischen Kaiser Basileios II. (regierte 976–1025) ein einer Serie harter Kriege zurückgewonnen werden konnte, blieben die örtlichen Bischöfe dem Erzbistum Ohrid unterstellt, dem früheren bulgarischen Patriarchat. Basileios II. gründete auch einige kleinere Themen an der heutigen griechisch-albanischen Grenze (Koloneia und Dryinoupolis).[5]
    In den byzantinisch-normannischen Kriegen des 11. Jahrhunderts wurde die Region verheert: Arta wurde erfolglos belagert und Ioannina wurde von Robert Guiscard erobert.[6] Nikopolis überlebte aber als Thema bis zum Vierten Kreuzzug. Eine Bulle von 1198 erwähnt es zusammen mit dem Thema von Dyrrhachion und Ioannina. Zu dieser Zeit scheint Arta die Hauptstadt des Themas gewesen zu sein.[2][7]

  2. #562
    Avatar von Poliorketes

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Nikos Beitrag anzeigen
    Pontier stehen in der Regel dazu, dass sie Pontier sind und bezeichnen sich grundsätzlich auch so. Doch was sollen die Griechen gewesen sein, die vor dem
    Bevölkerungsaustausch in Makedonien gelebt haben? Mir ist bis heute nicht klar was ihr andauernd mit den Pontiern habt. Ich glaube ich bringt da einige
    Dinge gewaltig durcheinander.
    Natürlich haben die alten dorisch sprachigen makedonen nur darauf gewartet sich nur ausschließlich mit den slawen zu vermischen und sich von ihnen assimilieren zu lassen von den übrigen griechen haben sie sich fern gehalten.

  3. #563
    Avatar von Nikos

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    Zitat Zitat von Lubenica Beitrag anzeigen
    [...]
    Was willst du mir denn jetzt sagen?

  4. #564
    Avatar von Zoran

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    Zitat Zitat von Nikos Beitrag anzeigen
    Was willst du mir denn jetzt sagen?
    Das mehr Slawe in den Griechen steckt als das sie wahrhaben wollen.

    Pozdrav

  5. #565
    Avatar von Nikos

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    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    Das mehr Slawe in den Griechen steckt als das sie wahrhaben wollen.

    Pozdrav
    Das bestreite ich ja auch nicht, aber wir sind keine hellenisierten Slawen.

  6. #566

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    Man muss verstehen, das sich das slawische Makedonisch und das Ägäis-Makedonisch in diesen Regionen durchgesetzt und gehalten hat. Erst später , durch Bevölkerungsausstausch, Krieg etc. wurde das Ägäis-Makedonische aus weiten Teilen der Ägäis, zusammen mit ihrer Bevölkerung, die es auch heute noch spricht, verdrängt. Heutzutage leben nur noch Minderheiten in Ägäis-Makedonien die ägäis-makedonisch sprechen. Früher war es ihnen sogar strengstens verboten. Man wurde verfolgt und bestraft wenn man erwischt wurde.

  7. #567
    Avatar von Hellenic-Pride

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    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    Wie man sehen kann beleidigst du anstatt sich der Sache zu stellen.
    Ich brauche mich nicht deiner geistesgestörten Phantasie zu stellen, Boban. Die Tatsache dass du in nicht-slawischen Sätzen oder Wörtern dennoch irgend etwas slawisches liest, ist nun mal geistesgestört; hat demnach nichts mit 'beleidigen' zu tun. Genau so geistesgestört wäre es, wenn ich die Bedienungsanleitung meiner Mikrowelle für das deutsche Grundgesetzbuch halten würde. Du bist - und das ist eine Tatsache die hier wirklich jeder User begriffen hat - eben ein verwirrter und eventuell kranker Nationalist, dessen Wunsch antike Wurzeln zu besitzen, nicht aufgeht ... daher auch dein Dauerschleifenhass auf alles griechische.

    Zitat Zitat von Zoran
    Hat Dardani im griechischem eine Bedeutung?
    Ist mir Latte ... im slawischen hat es jedenfalls keine, genau so wie Makedonien in deiner bulgarophonen Muttersprache keine Bedeutung hat.

    Das Leben ist halt kein Wunschkonzert; auch nicht nach 100 skopjanischen Disneylands, kleiner Boban.


  8. #568
    Avatar von Nikos

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    Zitat Zitat von Lubenica Beitrag anzeigen
    Man muss verstehen, das sich das slawische Makedonisch und das Ägäis-Makedonisch in diesen Regionen durchgesetzt und gehalten hat. Erst später , durch Bevölkerungsausstausch, Krieg etc. wurde das Ägäis-Makedonische aus weiten Teilen der Ägäis, zusammen mit ihrer Bevölkerung, die es auch heute noch spricht, verdrängt. Heutzutage leben nur noch Minderheiten in Ägäis-Makedonien die ägäis-makedonisch sprechen. Früher war es ihnen sogar strengstens verboten. Man wurde verfolgt und bestraft wenn man erwischt wurde.
    Ein slawischer Dialekt macht euch aber nicht zu Makedonen. Die Griechen Nordgriechenlands sprechen auch einen anderen Dialekt als Pontier oder Kretaner.

  9. #569
    Avatar von Zoran

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    Zitat Zitat von Hellenic-Pride Beitrag anzeigen
    Ich brauche mich nicht deiner geistesgestörten Phantasie zu stellen, Boban. Die Tatsache dass du in nicht-slawischen Sätzen oder Wörtern dennoch irgend etwas slawisches liest, ist nun mal geistesgestört; hat demnach nichts mit 'beleidigen' zu tun. Genau so geistesgestört wäre es, wenn ich die Bedienungsanleitung meiner Mikrowelle für das deutsche Grundgesetzbuch halten würde. Du bist - und das ist eine Tatsache die hier wirklich jeder User begriffen hat - eben ein verwirrter und eventuell kranker Nationalist, dessen Wunsch antike Wurzeln zu besitzen, nicht aufgeht ... daher auch dein Dauerschleifenhass auf alles griechische.



    Ist mir Latte ... im slawischen hat es jedenfalls keine, genau so wie Makedonien in deiner bulgarophonen Muttersprache keine Bedeutung hat.

    Das Leben ist halt kein Wunschkonzert; auch nicht nach 100 skopjanischen Disneylands, kleiner Boban.


    Wie ich sehe hast du ein Jahr danach immer noch nicht verstanden.

    Wundert mich nicht

    Pozdrav du brauner White-Pride.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Nikos Beitrag anzeigen
    Das bestreite ich ja auch nicht, aber wir sind keine hellenisierten Slawen.

    Kommt darauf an, manche sind hellenisierte Albaner oder sonst was.

    Pozdrav

  10. #570
    Avatar von Poliorketes

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    Zitat Zitat von Lubenica Beitrag anzeigen
    Es ist mir bewusst , dass es auch Griechen überwiegend in den multi-ethnischen Städten der Region Makedonien gab.
    Ist dir auch bewusst , dass viele Slawen re-hellenisiert wurden und das es danach wieder Zeiten gab , wo diese Gebiete wieder von Slawen zurückerobert wurden und es wieder eine Slawisierung gab.
    ein Beispiel:

    Wie fast ganz Südosteuropa wurde Epiros im 7. Jahrhundert von slawischen Stämmen erobert und besiedelt. Daher ist über die Region zwischen dem 7. und 9. Jahrhundert fast nichts bekannt, aber durch das Überdauern slawischer Ortsnamen bis heute ist ersichtlich, dass sie sich in großen Zahlen ansiedelten. Die Byzantiner behielten aber die Kontrolle über die Ionischen Inseln, die, zum Thema von Kephallenia zusammengefasst als Basis für das Wiedererstarken der Byzantiner auf dem Festland genutzt wurde, so dass die Region relativ früh wieder re-hellenisiert wurde.[1]
    In diesem Zusammenhang wurde das Thema von Nikopolis eingerichtet, auch wenn das genaue Entstehungsjahr unklar bleibt. Es wurde irgendwann zwischen 843 und 899 ins Leben gerufen, als es im Kletorologion des Philotheos belegt ist. Das wahrscheinlichste Datum ist irgendwann nach 886, unter der Regentschaft Leos VI. (regierte 886–912).[2][3] Sphragistische Hinweise lassen vermuten, dass das Thema aus einem alten (Turma) des Themas der Peloponnes entstanden ist.[2][4]
    Etwa 930 wurde das Thema von Bulgaren geplündert. 980 kehrten die Bulgaren unter Zar Samuil zurück und besetzten das ganze Gebiet bis zum Ambrakischen Golf. Obwohl das Gebiet vom byzantinischen Kaiser Basileios II. (regierte 976–1025) ein einer Serie harter Kriege zurückgewonnen werden konnte, blieben die örtlichen Bischöfe dem Erzbistum Ohrid unterstellt, dem früheren bulgarischen Patriarchat. Basileios II. gründete auch einige kleinere Themen an der heutigen griechisch-albanischen Grenze (Koloneia und Dryinoupolis).[5]
    In den byzantinisch-normannischen Kriegen des 11. Jahrhunderts wurde die Region verheert: Arta wurde erfolglos belagert und Ioannina wurde von Robert Guiscard erobert.[6] Nikopolis überlebte aber als Thema bis zum Vierten Kreuzzug. Eine Bulle von 1198 erwähnt es zusammen mit dem Thema von Dyrrhachion und Ioannina. Zu dieser Zeit scheint Arta die Hauptstadt des Themas gewesen zu sein.[2][7]

    Griechenland wurde pikobello Slawen frei gemacht von den Byzantinern. (die einzigen die übrig geblieben sind wart ihr in nordgriechenland)

    South Slavs - Wikipedia, the free encyclopedia
    In 782-784, the general Staurakios campaigned from Thessaloniki, south to Thessaly and into the Peloponnese.[44] He captured many Slavs and transferred them elsewhere, mostly Anatolia (these Slavs were dubbed Slavesians)

    "Byzanz nutzte dabei jede Gelegenheit, um in Griechenland und Thrakien Slawen zu unterwerfen und teilweise nach Kleinasien umzusiedeln."

    http://en.wikipedia.org/wiki/Asia_Minor_Slavs

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