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Wahrheit über die Sonne von Vergina

Erstellt von mk1krv1, 25.04.2012, 15:53 Uhr · 391 Antworten · 32.208 Aufrufe

  1. #61
    Theodisk
    Wir sollten auch mal unsere unauthentische Arminiusstatue erneuern.

  2. #62
    Avatar von Godzilla

    Registriert seit
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    Beiträge
    12.039



  3. #63
    Avatar von Macedonian

    Registriert seit
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    Beiträge
    5.739
    Zitat Zitat von laola999 Beitrag anzeigen
    Deswegen sollte man das Land Antikistan, ImagiNation oder HalluziNation nennen. Dann sind alle zufrieden.

    Antikistan auf dem Balkan - Mazedonien - derStandard.at
    Vielen Dank für den Link.

    Antikistan auf dem Balkan

    ADELHEID WÖLFL, 24. Oktober 2011, 18:01

    Mazedonien ist durch den Namensstreit mit Griechenland politisch gelähmt - Premier Gruevski hat nun in Skopje einen antiken Heldenpark bauen lassen - Gleichzeitig wird die Pressefreiheit eingeschränkt


    Skopje - Manche Löwen wenden sich den Soldaten zu, die mit Schildern und Lanzen das Podest bewachen, auf dem Alexander der Große, bronzen leuchtend auf einem gedrungenen Pferd sitzend, gegen unbekannte Feinde kämpft. Andere Löwen spucken blaues oder violettes Wasser in den Nachthimmel von Skopje. Die Musik vonSchwanensee ertönt. Rund um Alexander haben sich auf dem Hauptplatz zahlreiche andere "mazedonische Helden" gruppiert: Der römische Kaiser Justinian steht nahe am Fluss Vardar, die meisten marmornen oder bronzenen Figuren kennen aber nicht einmal die Mazedonier. Das Projekt "Skopje 2014" schaut so aus, als hätte ein Riesenkind von einem Fantasy-Planeten sein Playmobil-Spielzeug hier verstreut.

    Doch es geht um mehr: In einer Region, wo Identität stark über historische Bezüge definiert wird, versucht ein kleines verunsichertes Land sein Selbstbewusstsein mit Symbolen aus "großen Zeiten" zu stärken. Die Stadt mit der dominierenden sozialistischen Architektur will sich nationalmazedonischer und als Übermittlerin und Trägerin von Imperien definieren. Dabei wird das Pathos sympathischerweise von einem patscherten Kitsch ausgebootet.

    Springbrunnen im Fluss
    Aus dem Vardar sprudeln Springbrunnen, dahinter entsteht ein ovales Gebäude mit Säulen, ein aus der Form geratenes Pantheon, auf der anderen Seite des Platzes wird ein Triumphbogen errichtet. Der geistige Vater dieses Geschichts-Disneylands des Balkans ist Premierminister Nikola Gruevski. In Skopje sagen einige, Gruevski wolle davon ablenken, dass sich der Staat, der gerade erst sein 20-jähriges Bestehen gefeiert hat, politisch schon lange nicht mehr bewegt. Seit 2005 hat Mazedonien den EU-Kandidatenstatus, könnte also eigentlich ein Vorreiter der Integration sein, ein guter Schüler angesichts der Reformbemühungen. Außenminister Nikola Poposki sagt, Mazedonien wäre heute Nettozahler, wäre es in der EU. Wäre! Der merkwürdige Streit mit Griechenland um den Namen des Landes, das sich international noch immer FYROM (Former Yugoslav Republic of Macedonia) nennen lassen muss - Athen verweigert den Namen Mazedonien und hat gegen den Nato-Beitritt ein Veto eingelegt - verhindert alle weiteren Schritte in die EU. Eine Lösung ist nicht in Aussicht.

    Blickt man den Helden auf dem Makedonija-Platz in die Augen, so schauen manche ziemlich trostlos drein. Das zwei Millionen Einwohner zählende Land wird nicht nur von außen nicht anerkannt, auch die innere Identität - ein Viertel der Bevölkerung sind Albaner - ist dauernd herausgefordert. Die Regierung in Skopje hofft, dass die EU irgendwann einmal als Vermittler im Namensstreit einspringen wird. Doch die EU ist zu sehr mit sich selbst beschäftigt, die Erweiterung ist unbeliebt. Manchen ist der Namensstreit wohl gar nicht so unrecht. EU-Ministerin Teuta Arifi räumt ein, dass es auch in Mazedonien wirtschaftliche und politische Kräfte gibt, die gar keinen Beitritt wollen. Denn damit wären wohl mehr Transparenz und Reformen in der Verwaltung notwendig.

    Keine Namensveränderung
    Außenminister Poposki verteidigt die Linie der national-konservativen Regierung: "Es gibt keine Möglichkeit, den konstitutionellen Namen unseres Landes zu verändern." Punkt. Kompromissbereitschaft schaut anders aus. Allerdings unterstützt auch die Mehrheit der Bevölkerung die Haltung der Regierung. Poposki ist überzeugt, dass Mazedonien im Gegensatz zu Griechenland die europäischen Werte verteidigt. Und Alexander der Große auf dem Hauptplatz in Mazedonien? "Das ist die Konsequenz daraus, dass wir uns bedroht fühlen", sagt er. Den Zorn der Griechen versteht man nicht.
    Mazedonien blockiert sich selbst auf einer symbolischen Ebene, obwohl die realen Probleme durchaus gravierend sind. Die EU-Kommission und die Zivilgesellschaft bekritteln die mangelnde Meinungsfreiheit. Der größte TV-Oppositionssender A1 musste heuer wegen "Steuerstrafen" schließen. Die zwei wichtigsten privaten TV-Sender werden von Familienmitgliedern zentraler Figuren in der Regierungspartei VMRO-DPMNE geleitet. Die Regierung ist der zweitgrößte Geldgeber für Werbung in Medien. Auch in den Zeitungen sind die politischen Beziehungen leicht "nachzulesen". Journalisten werden in die Selbstzensur gedrängt, um zu überleben. Der zweite Machthebel der Parteien ist der Zugriff auf die Verwaltung. Darko Aleksov von der NGO Most erzählt etwa, dass sich VMRO-DPMNE von "Mitarbeitern" in der Administration Namenslisten von Familienmitgliedern erstellen ließ, um diese per Telefon zum Urnengang "aufzufordern". Die Beteiligung an der Parlamentswahl am 5. Juni war dann mit 63 Prozent relativ hoch.
    Vizepremierministerin Arifi räumt ein, dass auch ihre Partei, die albanische Fraktion DUI, Teil des Klientel-Systems ist. "Es wird der Tag kommen, da müssen wir uns entscheiden, ob wir den europäischen Werten folgen", sagt sie. Die Heldeninvasion in Skopje gefällt ihr offenbar nicht: "Wir sollten uns mehr an der Zukunft als an der Vergangenheit orientieren." Allerdings haben nun auch die Albaner ihre Helden eingefordert. Eine Kopie der Tiraner Skanderbeg-Skulptur grüßt bereits aus dem osmanischen Basar hinüber zu Alexander dem Großen. (DER STANDARD Printausgabe, 25.10.201
    1)

    Antikistan auf dem Balkan - Mazedonien - derStandard.at





    Macedonian

  4. #64
    Avatar von Zurich

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    05.02.2007
    Beiträge
    18.089
    Hier noch eine:

    Sonne.gif


    Laut eurem Interpretations-Spielraum dürfte es die Gleiche sein!

  5. #65
    Avatar von Macedonian

    Registriert seit
    24.05.2005
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    5.739
    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Hier noch eine:

    Sonne.gif


    Laut eurem Interpretations-Spielraum dürfte es die Gleiche sein!
    Apropos Interpretations-Spielraum: Die Slawen aus F.Y.R.O.M behaupten oft, das die ''makedonische'' Sonne (selbst die in Form vom 8 Strahlen oder in Form eines Sterns) in ihren Kirchen vorkommt und reden sich in ihrem nationalistischen Amoklauf ein historisches Kontinuum der ''makedonischen'' Sonne zurecht, was nichts mit Makedonien oder panhellenischen Symbolen zu tun hat. So findet man exakt die selben ''makedonischen'' Sonnen in albanischen, serbischen, bulgarischen, griechischen und zypriotischen orthodoxen Kirchen, vor allem auf Ikonen der heiligen Maria Mutter Gottes wo sie Jesus trägt.





    Macedonian

  6. #66
    Avatar von De_La_GreCo

    Registriert seit
    17.08.2008
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    Zitat Zitat von Macedonian Beitrag anzeigen
    Apropos Interpretations-Spielraum: Die Slawen aus F.Y.R.O.M behaupten oft, das die ''makedonische'' Sonne (selbst die in Form vom 8 Strahlen oder in Form eines Sterns) in ihren Kirchen vorkommt und reden sich in ihrem nationalistischen Amoklauf ein historisches Kontinuum der ''makedonischen'' Sonne zurecht, was nichts mit Makedonien oder panhellenischen Symbolen zu tun hat. So findet man exakt die selben ''makedonischen'' Sonnen in albanischen, serbischen, bulgarischen, griechischen und zypriotischen orthodoxen Kirchen, vor allem auf Ikonen der heiligen Maria Mutter Gottes wo sie Jesus trägt.





    Macedonian

    ganz klar waren auch alles fyromer

    jesus christus = josip christovki

  7. #67
    Avatar von Paokaras

    Registriert seit
    02.09.2010
    Beiträge
    8.895
    Zitat Zitat von Macedonian Beitrag anzeigen
    Apropos Interpretations-Spielraum: Die Slawen aus F.Y.R.O.M behaupten oft, das die ''makedonische'' Sonne (selbst die in Form vom 8 Strahlen oder in Form eines Sterns) in ihren Kirchen vorkommt und reden sich in ihrem nationalistischen Amoklauf ein historisches Kontinuum der ''makedonischen'' Sonne zurecht, was nichts mit Makedonien oder panhellenischen Symbolen zu tun hat. So findet man exakt die selben ''makedonischen'' Sonnen in albanischen, serbischen, bulgarischen, griechischen und zypriotischen orthodoxen Kirchen, vor allem auf Ikonen der heiligen Maria Mutter Gottes wo sie Jesus trägt.



    Macedonian
    Vor paar tagen kam ne reportage über Jesus bei Phönik.Man zeigte auch die Grabeskirche.Was mir aufgefallen ist,auf dem Boden der Grabeskirche war ein Sonne!!!!!

    Also war Jesus auch Mazedöner

  8. #68
    Yunan
    Zitat Zitat von clk Beitrag anzeigen
    Gute Idee und ihr werdet dann Fascholand
    Weil wir euch nicht erlauben, mit unserer Geschichte zu spielen, sind wir die Faschisten.

    Was für ein Kindergarten in FYROM veranstaltet wird.

  9. #69
    Avatar von Zoran

    Registriert seit
    10.08.2011
    Beiträge
    27.754
    Zitat Zitat von Macedonian Beitrag anzeigen
    Apropos Interpretations-Spielraum: Die Slawen aus F.Y.R.O.M behaupten oft, das die ''makedonische'' Sonne (selbst die in Form vom 8 Strahlen oder in Form eines Sterns) in ihren Kirchen vorkommt und reden sich in ihrem nationalistischen Amoklauf ein historisches Kontinuum der ''makedonischen'' Sonne zurecht, was nichts mit Makedonien oder panhellenischen Symbolen zu tun hat. So findet man exakt die selben ''makedonischen'' Sonnen in albanischen, serbischen, bulgarischen, griechischen und zypriotischen orthodoxen Kirchen, vor allem auf Ikonen der heiligen Maria Mutter Gottes wo sie Jesus trägt.





    Macedonian

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  10. #70
    Yunan
    Suchen, Bello, suchen.

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