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zuerst die Alexander Statue, und jetzt kommt Phillip II.

Erstellt von H3llas, 30.05.2012, 11:39 Uhr · 818 Antworten · 31.220 Aufrufe

  1. #441
    Avatar von FloKrass

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    Zitat Zitat von Dolls Beitrag anzeigen
    "...wenn in einem (makedonischen) Dorfe zufällig serbisch unterrichtet wurde, so bestand schon die folgende Generation aus fanatischen Serben.." (Oswald Spengler)

    Macht euch ein wenig stärker, weil schau wie euch die Griechen behandeln als ob sie echte alte Griechen sind und ein Anrecht an allem haben, Nation Building hin oder her alle hatten es mal warum auch nicht ihr.
    Aber doch nicht auf Kosten anderer Völker! Ich meine, wenn man dazu stehen würde, dass man mit den antiken Griechen nichts zu tun hat, dann OK aber seine wahre Identität leugnen und die anderer Völker überziehen geht mal gar nicht. Vllt verstehen mich einige Mazedonier hier falsch aber das ist mir egal, letztenendes bin ich nicht gegen den mazedonischen Staat sondern lediglich gegen diesen Herkunftswahn der im Land und unter der Bevölkerung herrscht und von der Politik massiv vorangetrieben wird - siehe nur den Statuenwahn.

  2. #442
    Avatar von Dolls

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    Zitat Zitat von FloKrass Beitrag anzeigen
    Aber doch nicht auf Kosten anderer Völker! Ich meine, wenn man dazu stehen würde, dass man mit den antiken Griechen nichts zu tun hat, dann OK aber seine wahre Identität leugnen und die anderer Völker überziehen geht mal gar nicht.
    Was ist die wahre Identität?

  3. #443
    Yunan
    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    Du unterstellst den Makedoniern das sie Diebe sind. Schäm dich als hättest du heute nicht genug gehetzt
    Makedonier sind keine Diebe, diese Symbole sind ihr geistiges und kulturelles Eigentum. Die FYROM-Regierungen und alle die sie unterstützen sind allerdings Diebe.

  4. #444
    Avatar von Zoran

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    Zitat Zitat von Heraclius Beitrag anzeigen
    Ich habe nichts unterstellt, weil aus gewissen Gründen hat die WIPO das Symbol ja GR zugesprochen. DU unterstellt hier wenn schon all deinen Nachbarländern, dass sie angeblich euer Land gestohlen hätten.

    Heraclius

    Junge, du solltest mal einen Tag pause machen, es bekommt dir nicht gut, seitdem ich mich heute früh eingeloggt habe lese ich nur Schwachsinn, Beleidigungen und jetzt auch noch peinliche Unterstellungen gepaart mit Verallgemeinerung die jeder lesen kann und die du negierst bzw. die Frechheit hast diese zu negieren!


    Zitat Zitat von Heraclius Beitrag anzeigen
    Hast Recht, schön euer offizielles Symbol, die japanische Kriegsfahne. Zum Glück hat GR interveniert als ihr dazumal die Sonne von Vergina stehlen wolltet, welche heute für die Griechen bei der WIPO geschützt ist. Was meinen eigentlich die Japaner zu eurer neuen Fahne?

    Heraclius

  5. #445
    Avatar von De_La_GreCo

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    Zitat Zitat von Dolls Beitrag anzeigen
    "...wenn in einem (makedonischen) Dorfe zufällig serbisch unterrichtet wurde, so bestand schon die folgende Generation aus fanatischen Serben.." (Oswald Spengler)

    Macht euch ein wenig stärker, weil schau wie euch die Griechen behandeln als ob sie echte alte Griechen sind und ein Anrecht an allem haben, Nation Building hin oder her alle hatten es mal warum auch nicht ihr.

    ich finds ziemlich putzig das ihr jugos euch zusammentut vor 10-20 jahren habt ihr euch noch gegenseitig abgeschlachtet und jetzt seid ihr ein herz und eine seele bravo!!

    und selbst wenn wir genetisch nichts mit den antiken griechen also unteranderem makedonier nichts zu tun hätten so sprechen wir deren sprache, leben ihn ihrem gebiet haben deren namen und ihre religion (seit der spätantike das christentum)

    das heisst wir sind die legitimen nachfolger der antiken griechen ende der diskussion


    antike makedonen waren mit sicherheit keine slawen und da kann sich zoran so oft auf dem kopfstellen wie er will


    dennoch sind die heutigen griechen neben kulturellen auch genetische erben hier haste den beweis


    Greeks origin




    The basis of this work is Aris N. Poulianos dissertation, which took place in the University of Moscow, under the supervision of the famous professor of Anthropology F. G. Debetz. The research was based on the study of 70 human characteristics (p. ex. body height, width of face, skin colour, shape of eyes etc.) of about 3000 Greek emigrants (after 1949 civil war) in the f. Soviet Union from different Hellenic areas. The statistical elaboration of these characteristics in combination with their geographical distribution demonstrated mathematically (because of their low dispersion) the incessant biological continuity of the Greeks all through the historic and prehistoric epochs, which refer at least to the Mesolithic and Upper Palaeolithic periods (15.000-30.000 years). This historical continuity is also proved by the comparison of measurements of the contemporary inhabitants with those of the ancient skulls of Greece, which statistically show no differences. Despite the occasional influences and limited migrations of populations, the anthropological research has shown that the population of Greece is basically native and that the contemporary Greeks are descendants of the ancient peoples who resided in the Greek peninsula.



    da könnt ihr jugoslawen euch sonst so auf den kopfstellen

  6. #446
    Yunan
    Wie recht er hat. Bravo Heraclius!

  7. #447
    Avatar von Zoran

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    Zitat Zitat von Dolls Beitrag anzeigen
    "...wenn in einem (makedonischen) Dorfe zufällig serbisch unterrichtet wurde, so bestand schon die folgende Generation aus fanatischen Serben.." (Oswald Spengler)

    Macht euch ein wenig stärker, weil schau wie euch die Griechen behandeln als ob sie echte alte Griechen sind und ein Anrecht an allem haben, Nation Building hin oder her alle hatten es mal warum auch nicht ihr.
    Das hatte ich schon einige male erwähnt, aber die griechischen User reagierten ziemlich empfindlich darauf als ich meinte, "Ihr hattet alle schon, jetzt sind wir mal dran"

  8. #448
    Avatar von Heraclius

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    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    Junge, du solltest mal einen Tag pause machen, es bekommt dir nicht gut, seitdem ich mich heute früh eingeloggt habe lese ich nur Schwachsinn, Beleidigungen und jetzt auch noch peinliche Unterstellungen gepaart mit Verallgemeinerung die jeder lesen kann und die du negierst bzw. die Frechheit hast diese zu negieren!



    Seitdem du hier angemeldet bist laberst du nur Schwachsinn, Geschichtsklitterung und rassistische Propaganda zulasten all deiner Nachbarländern, und speziell der Albaner in FYROM. Also komme mir nicht damit, dass ich angeblich "hetze". Mittlerweile gehts den meisten die hier posten nur noch darum, deiner süffiisant-saufrech-doofen Fresse eins auszuwischen.

    Heraclius

  9. #449
    Avatar von Macedonian

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    Zitat Zitat von FloKrass Beitrag anzeigen
    Aber doch nicht auf Kosten anderer Völker! Ich meine, wenn man dazu stehen würde, dass man mit den antiken Griechen nichts zu tun hat, dann OK aber seine wahre Identität leugnen und die anderer Völker überziehen geht mal gar nicht. Vllt verstehen mich einige Mazedonier hier falsch aber das ist mir egal, letztenendes bin ich nicht gegen den mazedonischen Staat sondern lediglich gegen diesen Herkunftswahn der im Land und unter der Bevölkerung herrscht und von der Politik massiv vorangetrieben wird - siehe nur den Statuenwahn.
    Siehe auch:

    Antikistan auf dem Balkan

    ADELHEID WÖLFL, 24. Oktober 2011, 18:01

    Mazedonien ist durch den Namensstreit mit Griechenland politisch gelähmt - Premier Gruevski hat nun in Skopje einen antiken Heldenpark bauen lassen - Gleichzeitig wird die Pressefreiheit eingeschränkt


    Skopje - Manche Löwen wenden sich den Soldaten zu, die mit Schildern und Lanzen das Podest bewachen, auf dem Alexander der Große, bronzen leuchtend auf einem gedrungenen Pferd sitzend, gegen unbekannte Feinde kämpft. Andere Löwen spucken blaues oder violettes Wasser in den Nachthimmel von Skopje. Die Musik vonSchwanensee ertönt. Rund um Alexander haben sich auf dem Hauptplatz zahlreiche andere "mazedonische Helden" gruppiert: Der römische Kaiser Justinian steht nahe am Fluss Vardar, die meisten marmornen oder bronzenen Figuren kennen aber nicht einmal die Mazedonier. Das Projekt "Skopje 2014" schaut so aus, als hätte ein Riesenkind von einem Fantasy-Planeten sein Playmobil-Spielzeug hier verstreut.

    Doch es geht um mehr: In einer Region, wo Identität stark über historische Bezüge definiert wird, versucht ein kleines verunsichertes Land sein Selbstbewusstsein mit Symbolen aus "großen Zeiten" zu stärken. Die Stadt mit der dominierenden sozialistischen Architektur will sich nationalmazedonischer und als Übermittlerin und Trägerin von Imperien definieren. Dabei wird das Pathos sympathischerweise von einem patscherten Kitsch ausgebootet.

    Springbrunnen im Fluss
    Aus dem Vardar sprudeln Springbrunnen, dahinter entsteht ein ovales Gebäude mit Säulen, ein aus der Form geratenes Pantheon, auf der anderen Seite des Platzes wird ein Triumphbogen errichtet. Der geistige Vater dieses Geschichts-Disneylands des Balkans ist Premierminister Nikola Gruevski. In Skopje sagen einige, Gruevski wolle davon ablenken, dass sich der Staat, der gerade erst sein 20-jähriges Bestehen gefeiert hat, politisch schon lange nicht mehr bewegt. Seit 2005 hat Mazedonien den EU-Kandidatenstatus, könnte also eigentlich ein Vorreiter der Integration sein, ein guter Schüler angesichts der Reformbemühungen. Außenminister Nikola Poposki sagt, Mazedonien wäre heute Nettozahler, wäre es in der EU. Wäre! Der merkwürdige Streit mit Griechenland um den Namen des Landes, das sich international noch immer FYROM (Former Yugoslav Republic of Macedonia) nennen lassen muss - Athen verweigert den Namen Mazedonien und hat gegen den Nato-Beitritt ein Veto eingelegt - verhindert alle weiteren Schritte in die EU. Eine Lösung ist nicht in Aussicht.

    Blickt man den Helden auf dem Makedonija-Platz in die Augen, so schauen manche ziemlich trostlos drein. Das zwei Millionen Einwohner zählende Land wird nicht nur von außen nicht anerkannt, auch die innere Identität - ein Viertel der Bevölkerung sind Albaner - ist dauernd herausgefordert. Die Regierung in Skopje hofft, dass die EU irgendwann einmal als Vermittler im Namensstreit einspringen wird. Doch die EU ist zu sehr mit sich selbst beschäftigt, die Erweiterung ist unbeliebt. Manchen ist der Namensstreit wohl gar nicht so unrecht. EU-Ministerin Teuta Arifi räumt ein, dass es auch in Mazedonien wirtschaftliche und politische Kräfte gibt, die gar keinen Beitritt wollen. Denn damit wären wohl mehr Transparenz und Reformen in der Verwaltung notwendig.

    Keine Namensveränderung
    Außenminister Poposki verteidigt die Linie der national-konservativen Regierung: "Es gibt keine Möglichkeit, den konstitutionellen Namen unseres Landes zu verändern." Punkt. Kompromissbereitschaft schaut anders aus. Allerdings unterstützt auch die Mehrheit der Bevölkerung die Haltung der Regierung. Poposki ist überzeugt, dass Mazedonien im Gegensatz zu Griechenland die europäischen Werte verteidigt. Und Alexander der Große auf dem Hauptplatz in Mazedonien? "Das ist die Konsequenz daraus, dass wir uns bedroht fühlen", sagt er. Den Zorn der Griechen versteht man nicht.
    Mazedonien blockiert sich selbst auf einer symbolischen Ebene, obwohl die realen Probleme durchaus gravierend sind. Die EU-Kommission und die Zivilgesellschaft bekritteln die mangelnde Meinungsfreiheit. Der größte TV-Oppositionssender A1 musste heuer wegen "Steuerstrafen" schließen. Die zwei wichtigsten privaten TV-Sender werden von Familienmitgliedern zentraler Figuren in der Regierungspartei VMRO-DPMNE geleitet. Die Regierung ist der zweitgrößte Geldgeber für Werbung in Medien. Auch in den Zeitungen sind die politischen Beziehungen leicht "nachzulesen". Journalisten werden in die Selbstzensur gedrängt, um zu überleben. Der zweite Machthebel der Parteien ist der Zugriff auf die Verwaltung. Darko Aleksov von der NGO Most erzählt etwa, dass sich VMRO-DPMNE von "Mitarbeitern" in der Administration Namenslisten von Familienmitgliedern erstellen ließ, um diese per Telefon zum Urnengang "aufzufordern". Die Beteiligung an der Parlamentswahl am 5. Juni war dann mit 63 Prozent relativ hoch.
    Vizepremierministerin Arifi räumt ein, dass auch ihre Partei, die albanische Fraktion DUI, Teil des Klientel-Systems ist. "Es wird der Tag kommen, da müssen wir uns entscheiden, ob wir den europäischen Werten folgen", sagt sie. Die Heldeninvasion in Skopje gefällt ihr offenbar nicht: "Wir sollten uns mehr an der Zukunft als an der Vergangenheit orientieren." Allerdings haben nun auch die Albaner ihre Helden eingefordert. Eine Kopie der Tiraner Skanderbeg-Skulptur grüßt bereits aus dem osmanischen Basar hinüber zu Alexander dem Großen. (DER STANDARD Printausgabe, 25.10.201
    1)
    Antikistan auf dem Balkan - Mazedonien - derStandard.at


    Geschichte wird gemacht: Ein viel diskutiertes Thema beim 44. Deutschen Historikertag in Halle

    [...]
    Noch weiter zurück in die Vergangenheit greift Mazedonien. Mit Griechenland hat es heftig um den Goldstern aus dem Grab im (griechischen) Vergina als Flaggensymbol gekämpft. Er wurde dort im Grab Philipps II. gefunden, des Vaters Alexanders des Großen. Beide sind von mazedonischen Pseudohistorikern enthellenisiert und zu Slawen gemacht worden. Ebenso sucht Mazedonien albanische historische Stätten und Gestalten für sich zu reklamieren: Irredenta als Geschichtspolitik. Probleme haben auch die Ukrainer mit der Frage nach ihrer Nation _ zu sehen am Dreizack im Wappen. Was ist er? Er weise, so heißt es, auf die in der Antike griechisch besiedelte Krim hin, was von den Russen abgrenzen würde. Stilistisch könnte er aber zur Kunst der Wikinger gehören, die die Kiewer Rus begründeten.

    [...]
    Historikertag 2002: Pressespiegel





    Macedonian

  10. #450
    Avatar von FloKrass

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    Zitat Zitat von Dolls Beitrag anzeigen
    Was ist die wahre Identität?
    Schon alleine die Tatsache, dass das antike makedonische Volk schon längst ausgestorben ist und die heutigen mazedonier keinen bezug zur antiken makedonischen Sprache haben, lässt erahnen, dass sie nichts mit den antiken Makedoniern zu tun haben. Ich habe schon das Beispiel mit den Albanern hier einmal erwähnt, die eine eigentständige Sprache sprechen und somit ein möglicher Bezug zu den Illyrern hergestellt werden kann. Zur selben Zeit, am gleichen Ort und zu gleichen Bedingungen lebten auch die antiken Makedonier. Wieso überlebten bis spät hinein die Illyrer und als mögliche Nachfahren die Albaner aber die Makedonier nicht und falls sie überlebt haben und in den heutigen Mazedoniern die wahren Makedonier leben, wieso sprechen sie eine slawische Sprache, während die Albaner weitestgehend davon ünberrührt geblieben sind obwohl sie von Römern, Byzantinern, Serben, Bulgaren, Osmanen und anderen modernen Staaten beherrscht wurden? Die heutigen Mazedonier sind eine Mischung aus Bulgaren und Serben, deswegen nahmen sie auch so schnell eine jeweilige Identität an, je nachdem ob Serbisch oder Bulgarisch, so wie es Oswald Spengler beschreibt.

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